Technologieberatung

Der Wissenstransfer durch Beratung ist bei FORBA neben der Forschung ein zweiter großer Tätigkeitsbereich. Dabei kommt im Rahmen der Einführung, Veränderung und Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechnologien neben den technischen auch den organisatorischen und humanzentrierten Faktoren eine bedeutende Rolle zu. FORBA berät seit über 20 Jahren betriebliche InteressenvertreterInnen und ArbeitnehmerInnen bei der Bewertung und Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechnologien und unterstützt somit neben einem partizipativen Vorgehen in den Betrieben ein ganzheitliches Projektmanagement.

In Zusammenarbeit mit Betriebsrat, Geschäftsleitung und Fachabteilungen werden die technischen, organisatorischen und sozialen Veränderungen analysiert und mögliche Vorgehensweisen zur Gestaltung aber auch Regelung dieser Systeme diskutiert und ausgearbeitet.

Arbeitsschwerpunkte

  • Partizipative Prozessgestaltung, ganzheitliches Projektmanagement
  • Analyse der Informations- und Kommunikationstechnologien im Hinblick Veränderung der "Soft Skills" und Kontrollaspekte sowie mögliche Datenschutzprobleme
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Qualifikationsmaßnahmen zur Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Software-ergonomische Beratung und Gestaltung der eingesetzten Systeme
  • Aufzeigen arbeitsorganisatorischer Veränderungen bedingt durch den Einsatz neuer Systeme
  • Entwicklung von betrieblichen Regelungen (z.B. Betriebsvereinbarungen) zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien

Beratungsschwerpunkte

  • Beurteilung und Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechniken
    Beispiele:
    • SAP
    • Data Warehouse Systeme
    • Internet, E-Mail, Telefonsysteme
    • Zeitdaten-, Betriebsdatenerfassungssysteme
    • Mobile Datenerfassung (z.B. Smart Phone, Tablet)
    • MES (Manufacturing Execution System), Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme
    Die Auswirkungen dieser Systeme auf die betriebliche Organisation und die Arbeitsbedingungen werden analysiert, und in Zusammenarbeit mit Betriebsrat, Geschäftsleitung und Fachabteilung Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet. Dabei zählt die Ausformulierung von Betriebsvereinbarungsvorschlägen zu den Aufgaben von FORBA.
  • Gestaltung und Abschätzung der Auswirkungen von Arbeitsorganisation und neuen Managementmethoden
    Beispiele hierfür sind mobile Arbeit, die Einführung von Gruppenarbeit in Produktionsbetriebe, die Unterstützung von Betriebsräten und Personalvertreter/innen im Umgang mit Unternehmensberatungsfirmen.
  • Unterstützung von partizipativer Systemeinführung und -gestaltung
    Technologische und organisatorische Veränderungen stellen die Betriebe vor vielfältige Projektanforderungen. FORBA bringt Betroffenenaspekten (Qualifizierung, Technikgestaltung, Einbindung in Projektarbeit,...) in Projekte ein und unterstützt damit ein effizientes Projektmanagement.
  • Software-ergonomische Bewertung und Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen
    FORBA entwickelte das international anerkannte Software-ergonomische Bewertungs- und Gestaltungsverfahren EU-CON II, mit dem die Benutzungsfreundlichkeit unterschiedlicher Softwareprodukte gemäß österreichischem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz analysiert und gegebenenfalls verbessert werden kann.