Arbeit, Organisation, Internationalisierung

Erwerbsarbeit erfolgt in modernen Gesellschaften meist in Organisationen. Organisationen stellen Arbeitsplätze bereit, aber sie funktionieren auch als eigene soziale Gebilde, und sie sind ihrerseits Akteure, deren Handeln die Arbeit, die Arbeitsbedingungen, Arbeitsmärkte und wirtschaftlichen Beziehungen allgemein beeinflusst und verändert. Umgekehrt sind sie eingebettet in institutionelle Strukturen, die die Arbeit regulieren. Wir verstehen Organisationen sowohl als Orte strategischen und interessengeleiteten Handelns als auch als soziale Ordnungen.
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Arbeit, Politik, Geschlecht

Der Forschungsbereich "Arbeit, Geschlecht, Politik" widmet sich der Untersuchung und Analyse der vertraglichen Bedingungen sowie rechtlichen und sozialen Absicherung der verschiedenen Formen von Arbeit. Die unterschiedlichen Regulierungsformen von Arbeit sind von zentraler Bedeutung für den Zugang gesellschaftlicher Gruppen zum Arbeitsmarkt, zu Einkommen, sozialen Dienstleistungen, Ausbildung und sozialen Rechten. Welche Form die Regulierung von (Erwerbs)Arbeit und unbezahlter Arbeit in einem Land konkret annimmt, ist von der Organisierung gesellschaftlicher Interessen und vom Ausgang politischer und sozialer Konflikte abhängig.
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Nachhaltige Arbeits- und Lebenswelten

Die Entwicklung der Arbeitsbedingungen steht im Mittelpunkt dieses Themenbereichs. Aufgrund der Vielfalt von Arbeits- und Lebenswelten (bei anhaltend ungleichen Lebenslagen) kann sich Arbeitsforschung jedoch immer weniger auf unmittelbare Arbeitsprozesse beschränken. Sie muss darüber hinaus Muster der Lebensführung in den Blick nehmen. Nachhaltigkeit meint in diesem Kontext das oftmals schwierige Ausbalancieren von externen Anforderungen, vorhandenen Ressourcen und eigenen Zielen - in und zwischen einzelnen Lebenssphären.
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Technikgestaltung und Datenschutz

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ermöglichen viele neue Formen der Arbeit und Organisation, daher ist ihre Gestaltung ein wichtiges Thema. Bei FORBA werden dazu zwei Gestaltungsansätze verfolgt: Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme (IKT) verwenden personenbezogene Daten von Beschäftigten. Am bekanntesten sind dabei IKT-Systeme in der Personalverwaltung (zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, z.B. Entgeltberechnung, Zeitwirtschaft), zur Leistungserfassung und -kontrolle (auch in Verbindung mit einer Verhaltenskontrolle, z.B. Controlling, Produktionssteuerung, Callcenter) und zur Kommunikation (Telefon, E-Mail). Gesetzliche Bestimmungen im österreichischen Arbeitsverfassungsgesetz (im Besonderen §96a ArbVG bzgl. Ersetzbare Zustimmung) oder im Datenschutzgesetz (§ 14 DSG 2000 zur Datensicherheit) verlangen betriebliche Vereinbarungen und Regeln zum Schutz personenbezogener Daten. FORBA bietet neben der Analyse dieser Systeme inhaltliche und strategische Unterstützung für Betriebsrat und Personalvertretung zur Regelung der Verwendung von personenbezogenen Daten. Darüber hinaus werden Betriebe bei der Aufstellung von Datensicherheitsvorschriften mit Analysen und Verbesserungsvorschlägen unterstützt.
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