In der folgenden Aufstellung sind alle aktuellen und früheren Forschungsprojekte beschrieben.
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Betriebliche Wiedereingliederung in der ÖBB - Externe Beratung zur Weiterentwicklung der konzern-weiten Evaluierung
Beschreibung „Betriebliche Wiedereingliederung“ ist ein wichtiges Konzept zur Erhaltung und Stärkung der Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen. Zielgruppe sind Personen, die durch Unfälle, akute und chronische Erkrankungen in ihrer Arbeitsfähigkeit zumindest temporär beeinträchtigt sind. Das gewinnt unter der Bedingung einer alternden Bevölkerung und vor dem Hintergrund des Interesses, unnötige Frühpensionierungen zu vermeiden, zunehmend an Relevanz. Die Wissensbasis, wie solche Programme effektiv gestaltet werden können, ist allerdings noch nicht sehr entwickelt, sodass eine systematische begleitende Evaluation bei der Einführung und Ausrollung solcher Programme von großer Bedeutung ist. Die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen AG), einer der größten Arbeitgeber in Österreich für über 40.000 Personen in unterschiedlichen, teilweise gesundheitlich sehr belastenden Arbeitsbereichen führt seit 2011 Pilotprojekte in einzelnen Teilunternehmen durch. Auf Basis prinzipiell guter Erfahrungen läuft derzeit ein Ausrollungsprozess auf den gesamten Konzern, d.h. auf 7 Teilgesellschaften mit vielen Standorten in ganz Österreich und eine Holding. Dieser Prozess wird durch eine begleitende Evaluation unterstützt, die das IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention, Graz/Wien) durchführt. Die FORBA wurde Anfang 2016 eingeladen, Ihre spezifische Expertise bei der Implementierung und Evaluation großer, komplexer Gesundheitsförderungsprojekte im Mixed Methods Design in diesen Prozess einzubringen. Zentrale Instrumente sind Fach- und Prozessberatung bei der Erstellung bzw. Weiterentwicklung von konzernweiten, an die wichtigsten Stakeholder-Gruppen anschlussfähigen Evaluationsberichten.
Durchführung Karl Krajic, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2016 - 12/2016
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Trendanalysen zur Entwicklung des Online-Handels und dessen Folgewirkungen auf Beschäftigtenstrukturen in Österreich
Beschreibung In dieser Studie werden Trendanalysen zur Entwicklung des Online-Handels in Österreich durchgeführt. Der zentrale Fokus ist auf zukünftige Beschäftigungseffekte im Einzelhandel gerichtet, dies auf Basis der Entwicklung in den letzten Jahren (Marktforschungsdaten, Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria, ExpertInneninterviews). Einerseits werden quantitative Veränderungen mit Blick auf den möglichen Umfang vor allem von Beschäftigungsverlusten durch das isolierte Phänomen Online-Handel abgeschätzt, andererseits absehbare Veränderungen von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in Einzelhandelsbetrieben.
Durchführung Hubert Eichmann, Georg Adam, Matthias Nocker
Stand laufend Laufzeit 2/2016 - 2/2017
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Arbeitssituation und Arbeitsbelastung bei Wiener SpitalsärztInnen – Auswertung einer webbasierten Befragung
Beschreibung Die Gruppe der SpitalsärztInnen gilt seit vielen Jahren als besonders belastet durch lange Arbeitszeiten, Nachtdienste, zentrale Verantwortung für die PatientInnenversorgung und Managementaufgaben hinsichtlich schwieriger und komplexer Probleme (z.B. durch zunehmende Alterung der Bevölkerung etc.). Die Wiener Spitalsärzte befinden sich aktuell in einer schwierigen Umbruchsphase, in der sich bislang gültige Rahmenbedingungen der spitalsärztlichen Tätigkeit ändern, wie das Arbeitszeitgesetz, die Ausbildungsordnung und die Kompetenzverteilung zwischen den und innerhalb der Gesundheitsberufe etc. Arbeitsbedingungen, die die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit für die ÄrztInnen ermöglichen, werden durch den demographischen Wandel innerhalb der ÄrztInnenschaft zunehmend relevant. Das Durchschnittsalter ist heute schon eher hoch, und die seit über 10 Jahren deutliche Verknappung beim Nachwuchs führt – zumindest in Teilbereichen – schon heute zu Personalmangel und damit verbundenen zusätzlichen Belastungen. Von besonderem Interesse ist auch die Situation der Frauen im Beruf, da sich die ÄrztInnenschaft insgesamt und insbesondere im Krankenhaus deutlich verweiblicht hat. Ziel der Untersuchung war eine Bestandsaufnahme, in welche Richtung sich die Lebenswelten von SpitalsärztInnen aktuell entwickeln. Dabei wurde auf die Expertise der KollegInnen als interne ExpertInnen zurückgegriffen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Analyse von Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschieden zwischen unterschiedlichen ÄrzteInnengruppen (Alter, Geschlecht, Funktion, Fachrichtung) gelegt.
Durchführung Karl Krajic (wissenschaftliche Leitung), Matthias Nocker
Stand abgeschlossen Laufzeit 2/2016 - 3/2016
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Männer in Väterkarenz und Elternteilzeit
Beschreibung Bestehende Studien und Umfragen weisen auf den wachsenden Wunsch vieler Männer hin, stärker an der Kindererziehungs- und Betreuungsarbeit teilzuhaben. Die Praxis zeigt jedoch, dass es bei der konkreten Realisierung des Wunsches, Elternkarenz oder Elternteilzeit in Anspruch zu nehmen, bei Männern viele Hindernisse gibt. Das EU-Projekt "Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Wege zur gerechten Verteilung von Karenz, Betreuungs- und Arbeitszeiten" untersucht Hintergründe und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Übernahme von Betreuungstätigkeiten durch Väter. Die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) wird als Projektpartner in qualitativen Fallstudien erheben, wie die geplante partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit von Eltern umgesetzt wird. Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, wie der Entscheidungsprozess von Elternpaaren abläuft und welche Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Umsetzung partnerschaftlicher Aufteilung beitragen bzw. diese behindern.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Karin Sardadvar
Stand laufend Laufzeit 1/2016 - 12/2017
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Understanding the impact of outsourcing in the ICT sector to strengthen the capacity of workers‘ organisations to address labour market changes to improve social dialogue
Beschreibung Im Rahmen dieses Projekts werden Erkenntnisse zu Praktiken des Outsourcing und Offshoring ausgewählter europäischer Informations- und Kommunikationsunternehmen (IKT) generiert. Ziel des Projekts ist ein verbessertes Verständnis von Outsourcingpraktiken im IKT-Sektor (Zuwachs bzw. Verlust von Arbeitsplätzen, Verlagerung von ungelernter bzw. ausbildungsintensiver Arbeit), wodurch eine Stärkung von Gewerkschaften im Umgang mit Herausforderungen des Arbeitsmarktwandels erreicht werden soll. In einem ersten Schritt wird ein Mapping von Outsourcing- und Offshoringpraktiken von IKT-Unternehmen erstellt. In 5-7 Unternehmen werden in einem zweiten Schritt detailliertere Fallstudien anhand von Interviews mit Angestellten, dem Management und BeschäftigtenvertreterInnen durchgeführt. Abgeschlossen wird das Projekt mit einem Bericht und der Diskussion der Ergebnisse mit VertreterInnen Europäischer Gewerkschaften.
Durchführung Philip Schörpf, Annika Schönauer
Stand laufend Laufzeit 1/2016 - 12/2016
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Provision of the Representativeness Study on Hairdressing & Beauty sector
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs in der europäischen Friseur- und Kosmetikbranche bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten der Branche; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner in der Friseur- und Kosmetikbranche. Initiiert wurde dieses Projekt von der Europäischen Kommission, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen.
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2016 - 12/2016
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Evaluation des Projekts „Gesundheitsförderndes SeniorInnenwohnhaus“
Beschreibung Aufbauend auf das Pilotprojekt „Gesundheit hat kein Alter“ zur Erprobung des Setting-Ansatzes der Gesundheitsförderung in der stationären Altenbetreuung (wissenschaftliche Entwicklung und Begleitung 2011 – 2013 im Rahmen des LBI Health Promotion Research, wissenschaftliche Leitung Karl Krajic) setzte das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) das Projekt „Gesundes SeniorInnen-Wohnhaus“ zwischen 2013 und 2016 um. Durchführung der abschließenden Evaluation durch die FORBA: Im Fokus standen Fragen der Ausrollung der Maßnahmen der Pilotphase auf das gesamte Unternehmen KWP (von 3 auf 30 Einrichtungen) und der Absicherung für eine nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen. In Bezug auf BewohnerInnen lag der Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Förderung von Beweglichkeit/Mobilität/körperliche Aktivität. Für die MitarbeiterInnen wurden Gesundheitszirkel als kombinierte diagnostische lösungsentwickelnde Instrumente und ein Programm „ErgonomielotsInnen“ (Beratung und Unterstützung durch Peers) weiterentwickelt bzw. ausgerollt. Für die Angehörigen der BewohnerInnen wurde ein wissenschaftsbasiertes Befragungsinstrument entwickelt (quantitativ analysierbarer Selbstausfüller-Fragebogen) und pilothaft in zwei Einrichtungen erprobt. Die Befragung von insgesamt 170 Angehörigen erbrachte wichtige, für die Häuser anschlussfähige Ergebnisse über Betroffenheit und Perspektiven der Angehörigen. Die Evaluationsforschung verwendet einen Methodenmix von qualitativen (v.a. Einzel- und Gruppeninterviews) und quantitativen (schriftliche Befragung mit Selbstausfüllerbogen) Methoden. Das Evaluationskonzept kombinierte formative und summative Fragestellungen bzw. Zielsetzungen auf.
Durchführung ProjektmitarbeiterInnen: Karl Krajic (Projektleitung), Stefanie Hesse und ExpertInnen (Martin Cichocki, Erika Mosor, Viktoria Quehenberger, Teresa Weisz, Christina Wieczorek)
Stand abgeschlossen Laufzeit 10/2015 - 7/2016
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Arbeitszeitlandschaften in Österreich. Diskurse und Praktiken rund um die Gestaltung von Arbeitszeit
Beschreibung Dieses Projektvorhaben setzt sich zum Ziel, sowohl in theoretisch-konzeptioneller als auch in empirischer Hinsicht vertiefendes Wissen über heterogene bzw. zersplitterte „Arbeitszeitlandschaften“ in Österreich zu generieren. Unter der Begrifflichkeit der „Arbeitszeitlandschaften“ verstehen wir historisch gewachsene Felder, in denen sich Handlungen, Strukturen und Problemlagen auf der Makro- (Volkswirtschaft, Branchen), Meso- (Betriebe) und Mikroebene (Erwerbstätige) und zwischen diesen Ebenen verschränken und aus einer soziologischen Perspektive handlungstheoretisch nachzuvollziehen sind. Dabei wird das Projekt auch wenig erforschte bzw. bei Regulierungsfragen wenig beachtete Erwerbsfelder durch empirische Befunde stärker in den Fokus rücken, um im Vergleich verschiedener Landschaften darauf aufbauend die Konturen der gesamten, zerklüfteten österreichischen Arbeitszeitlandschaft schärfer in den Blick zu nehmen und für zukünftige Forschung und Praxis einen umfassenderen Rahmen zur Gestaltung von Arbeitszeitfragen zu entwickeln.
Durchführung Annika Schönauer, Hubert Eichmann, Bernhard Saupe
Stand laufend Laufzeit 9/2015 - 12/2017
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Gewerkschaftliche Interessenvertretung bei Leiharbeit
Beschreibung Im Fokus des Projekts steht die Frage nach den Gründen für die geringe Inanspruchnahme der Unterstützungsleistung bei Arbeitslosigkeit durch die LeiharbeiterInnen. Diese Fragestellung wird auf qualitativem Wege sowohl aus der subjektiven Perspektive betroffener LeiharbeiterInnen als auch aus der professionellen Perspektive von Gewerkschaftssekretären und Betriebsräten ausgelotet. Gleichzeitig wird diese konkrete Kernfrage in Unterstützungsbedarfe und Erwartungen von LeiharbeiterInnen an gewerkschaftliche Interessenvertretung eingebettet. Auf Grundlage der Ergebnisse werden schließlich praxisrelevante Schlussfolgerungen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Unterstützungsleistungen für LeiharbeiterInnen erarbeitet.
Durchführung Ulrike Papouschek
Stand abgeschlossen Laufzeit 8/2015 - 1/2016
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Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich: Entstehung und Verbreitung; Umgang im internationalen Vergleich
Beschreibung Das Projekt "Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich" hat eine vertiefte Analyse von Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich und die Erarbeitung internationaler Beispiele zur Regulierung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden zum Ziel. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Kern der Untersuchung: Wo fallen Überstunden oder Mehrarbeitsstunden an? Wer leistet sie? Inwiefern dienen Überstunden und Mehrarbeitsstunden der Flexibilisierung oder sind Ausdruck von Personalmangel im Betrieb? Welche Arbeitszeiten wünschen sich die Überstunden- und Mehrarbeitleistenden? Wie kommt es zu „Kulturen langer Arbeitszeiten“? Was nehmen die Beschäftigten bei flexiblen Arbeitszeiten überhaupt als Überstunde bzw. Mehrarbeitsstunde wahr? Welche Ansatzpunkte gibt es national und international zur Begrenzung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden? Und was kann Österreich aus den Erfahrungen anderer Länder lernen? Die Analyse beruht auf drei Säulen: 1. Die Auswertung und Analyse der Mikrozensusdaten von 2005 bis 2014 sowie der Verdienststrukturerhebung 2010 und 2014 liefern einen Überblick über den Status Quo und zeigen statistische Zusammenhänge im Kontext von langen Arbeitszeiten, Überstunden und Mehrarbeitsstunden auf. 2. Betriebsfallstudien beantworten insbesondere die Frage nach dem Warum von Überstunden und Mehrarbeitsstunden, helfen die gelebte Praxis langer Arbeitszeiten zu verstehen und realistische Ansatzpunkte zur Begrenzung von Überstunden bzw. Mehrarbeitsstunden zu finden. 3. Internationale Fallbeispiele zur Regulierung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden erlauben ein Lernen aus den Erfahrungen anderer Länder.
Durchführung Annika Schönauer, Ingrid Mairhuber, Jörg Flecker, Franz Astleithner, Matthias Nocker, Thomas Mittelberger
Stand abgeschlossen Laufzeit 7/2015 - 9/2016
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