In der folgenden Aufstellung sind alle aktuellen und früheren Forschungsprojekte beschrieben.
Für einen thematisch gegliederten Zugang greifen Sie bitte über die Forschungsbereiche auf die Projekte zu.

Seite 5 von 22 (217 Datensätze gefunden) | << | < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ... | > | >> |

Datensätze pro Seite : 5 | 10 | 20 | 50 |

Sortierung 

Sozialwissenschaftliche Berufsqualifizierung. 5. Postgradualer Lehrgang 2014-2016 für die internationale sozialwissenschaftliche Forschung (SOQUA)
Beschreibung SOQUA ist eine gemeinsame Initiative der drei außeruniversitären Institute SORA, FORBA und ZSI zur Berufsqualifizierung in den Sozialwissenschaften. Die postgradualen Lehrgänge vermitteln Kenntnisse über die sozialwissenschaftliche Forschungspraxis, Projektmanagement, qualitative und quantitative Methoden der angewandten Sozialwissenschaft sowie über zentrale Themen europäischer Sozialforschung. Sie richten sich an akademische BerufseinsteigerInnen und junge ForscherInnen, die in der angewandten Sozialwissenschaft tätig sind. Der fünfte Lehrgang 2014-2016 beginnt im November 2014 und endet im Frühjahr 2016. Er umfasst in fünf Modulen 32 Seminartage/40 ECTS-Punkte. Für weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung besuchen Sie bitte folgende Seite: http://www.soqua.net/
Durchführung Ursula Holtgrewe, Jörg Flecker, Thomas Riesenecker-Caba, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 6/2016
--> mehr Informationen
 
"Industrie 4.0" - eine arbeitssoziologische Einschätzung
Beschreibung 'Industrie 4.0' meint die Ausstattung von Produkten und Maschinen mit „intelligenten“ Sensoren und Funkchips, die so mit teils betriebsübergreifenden Systemen der Produktionsplanung und Steuerung vernetzt sind, dass sich Produktions- und Wertschöpfungsprozesse quasi selber, zu einem großen Teil automatisiert, steuern, ohne dabei Flexibilität und Reaktionsfähigkeit einzubüßen. Diese Diskussion entstammt zum Teil der deutschen und europäischen Diskussion um die Erneuerung der Industriepolitik, zum anderen den eher aus den USA stammenden Debatten um Automatisierung, Digitalisierung und „big data“. Auch in Österreich kommt die Diskussion langsam in Gang – mit einem eher industriepolitischen Akzent. Solche veränderten Strukturen und Strategien industrieller Fertigung haben Auswirkungen auf die Arbeit: Bestimmte Aufgaben und Jobs werden automatisiert, andere auf- oder abgewertet. Flexibilitäts- und Qualifikationsanforderungen verändern sich, wenn menschliche Arbeit und automaisierte Steuerung ineinandergreifen. Fragen von Kontrolle, Datenschutz Partizipation und Selbstbestimmung in der Arbeit stellen sich neu. Das Projekt nimmt eine Bestandsaufnahme der Diskussion um „Industrie 4.0“ mit besonderem Akzent auf die Auswirkungen auf die Arbeit und deren Gestaltungsmöglichkeiten vor und erstellt dazu einen Literaturbericht. Es stellt die aktuelle Diskussion um „neue“ Technologien in den Zusammenhang des sozialwissenschaftlichen Wissensstandes über Automation, Arbeit und die Implementation neuer Technologien. In dieser Sichtweise ergibt sich ein differenziertes Bild von Auf- und Abwertungsprozessen, Risiken und Problemzonen zukünftiger industrieller Arbeit und Themen der Gestaltung und Regulierung, das gegenwärtige und zukünftige Handlungsfelder von Interessenvertretung, Sozialpartnerschaft und Politik deutlicher konturiert.
Durchführung Ursula Holtgrewe, Thomas Riesenecker-Caba, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 8/2015
--> mehr Informationen
 
Umstrukturierung in Österreich
Beschreibung Umstrukturierungen in Form von Auslagerungen, Outsourcing, Ausgliederungen, Verschmelzungen u.a.m. prägen Österreich seit Jahrzehnten. Im Jahr 2005 wurden Betriebsräte von österreichischen Schlüsselbetrieben über die Praxis und Auswirkungen von Umstrukturierungen befragt. Diese Untersuchung wird 2015 – mit Bezug auf heutige Rahmenbedingungen – wiederholt. Das Projekt beinhaltet die Durchführung einer quantitativen Erhebung bei Betriebs- und AufsichtsrätInnen in größeren Betrieben mittels einer Online-Befragung.
Durchführung Hubert Eichmann, Bernhard Saupe
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 12/2015
--> mehr Informationen
 
Pflege und Betreuung - eine Zukunftsbranche?
Beschreibung Das interdisziplinäre Forschungspraktikum im Masterstudium Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien fand im Studienjahr 2014/15 in Kooperation mit der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) und der AK Wien, Abteilung Arbeitsmarkt und Integration, statt. In quantitativen und qualitativen empirischen Projekten bearbeiteten die Studierenden des Forschungspraktikums verschiedene Aspekte des Rahmenthemas "Pflege und Betreuung" und beleuchteten dabei mit unterschiedlichen Forschungsmethoden Fragestellungen zur formellen und informellen Pflege in Österreich. Die Ergebnisse wurden in einem Sammelband veröffentlicht und können unter folgendem Link https://media.arbeiterkammer.at/wien/PDF/studien/Pflege-und-Betreuung_Abschlussbericht.pdf abgerufen werden.
Durchführung Karin Sardadvar (FORBA), Agnes Kügler (WU Wien), Katharina Miko (WU Wien) sowie die Studierenden des interdisziplinären Forschungspraktikums an der WU Wien im Studienjahr 2013/14
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 6/2015
--> mehr Informationen
 
Arbeitszeitflexibilisierung auf betrieblicher Ebene in KMU
Beschreibung In den letzten Jahren stand in Österreich die Arbeitszeitflexibilisierung immer wieder im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Dabei geht es in erster Linie um die Ermöglichung von Durchrechnungszeiträumen, in denen die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit in bestimmten Rahmenbreiten schwanken können, ohne dass dafür Überstundenzuschläge bezahlt werden müssen. Das Arbeitszeitgesetz gibt dafür einen Rahmen vor, die Umsetzung bedarf aber einer kollektivvertraglichen Regelung. Man weiß jedoch wenig darüber, inwieweit die bestehenden Flexibilisierungsspielräume tatsächlich genützt werden und wie die betriebliche Praxis der Arbeitszeitflexibilisierung aussieht. Diese Studie trägt dazu bei, eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für weitere Diskussionen zur Arbeitszeitflexibilisierung in Österreich zu schaffen. Ziel ist es einerseits, die Regulierung, Verbreitung, Variation und Effektivität von Arbeitszeitflexibilisierung und die betrieblich geübte Praxis (Durchrechnungszeiträume und Bandbreiten) zu erheben und andererseits, die Motive, Interessen und Bedürfnisse der betrieblichen AkteurInnen und mögliche Konflikte zu verstehen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die betriebliche Praxis der Arbeitszeitflexibilisierung in KMU gelegt.
Durchführung Christoph Hermann, Ursula Holtgrewe, Bernhard Saupe, Annika Schönauer, Manfred Krenn
Stand abgeschlossen Laufzeit 10/2014 - 9/2015
--> mehr Informationen
 
Arbeit und technischer Wandel in der Kreativwirtschaft. Erwerbsbiografien zwischen lokalen kreativen Milieus und Perspektiven virtueller Arbeit
Beschreibung In diesem Kooperationsprojekt mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden Veränderungen der Arbeit in der Kreativwirtschaft und der Erwerbsbiografien von Beschäftigten vor dem Hintergrund des ökonomischen und technischen Wandels analysiert. Das Projekt umfasst zwei miteinander verschränkte empirische Stränge: Im ersten Schwerpunkt wird die „Nachhaltigkeit“ von Arbeits- und Lebensbedingungen analysiert; dies erfolgt in Form einer qualitativen Follow-Up-Studie mit bereits 2005 befragten Kreativschaffenden. Zehn Jahre später zeigt sich, wie sich Branchenstrukturen und Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Erwerbstätigen verändert haben. Eine zentrale Frage ist dabei, wie KreativarbeiterInnen mit technischen Entwicklungen umgehen, insbesondere mit jenen, die sich durch die anhaltende Dynamik in den IKT ergeben - und inwiefern lokale Milieus und physisch verortete Netzwerkbeziehungen entscheidend bleiben. Im zweiten Teil wird vertiefend auf das Phänomen Crowdwork eingegangen, bei dem Ausschreibungen über Onlineplattformen abgewickelt werden. Interviews mit CrowdworkerInnen geben einen Einblick in die Arbeits- und Lebensrealitäten, die mit dieser neuen Form von selbständiger Beschäftigung einhergehen.
Durchführung Philip Schörpf, Annika Schönauer, Hubert Eichmann, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 9/2014 - 2/2016
--> mehr Informationen
 
Erwerbstätige pflegende Angehörige in Österreich
Beschreibung Das Projekt untersucht die Spannungen zwischen dem österreichischen Langzeitpflegeregime, das maßgeblich auf dem Modell einer nicht erwerbstätigen weiblichen Pflegenden in Abhängigkeit von einem männlichen Ernährer fußt, und den tatsächlichen Pflegearrangements der steigenden Anzahl erwerbstätiger pflegender Angehöriger in Österreich. Erforscht wird, wie diese Pflegearrangements auf der Mikroebene der Pflegenden in deren persönlichem Netzwerk aus Co-Pflegenden ausgehandelt, organisiert und gedeutet werden. Dabei wird auch untersucht, wie unterschiedliche Pflegearrangements mit der Beschäftigungs- und Einkommenssituation sowie der sozialen Absicherung der Pflegenden interagieren. In einem weiteren Schritt werden die Implikationen der Ergebnisse der qualitativen Forschung für das österreichische Langzeitpflegeregime analysiert. Basierend auf der empirischen Forschung sowie auf Makrodaten und Pflegeregime-Analysen werden Schlussfolgerungen auf politischer Ebene gezogen.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Karin Sardadvar
Stand abgeschlossen Laufzeit 7/2014 - 4/2017
--> mehr Informationen
 
Provision of the Representativeness Study on Ports
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs im europäischen Hafensektor bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten des Sektors; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner im Hafensektor. Der Anstoß für dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission gegeben, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.eurofound.europa.eu/observatories/eurwork/comparative-information/representativeness-of-the-european-social-partner-organisations-ports-sector
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 6/2014 - 8/2015
--> mehr Informationen
 
Erwerbstätigkeit älterer Arbeitskräfte verstehen: Vergangenheit, Gegenwart und zukünftige Herausforderungen
Beschreibung Hauptziel des Projektes ist eine detaillierte Bestandaufnahme, integrierte Analyse und Darstellung des aktuellen Forschungs- und Wissenstandes im Hinblick auf die Erwerbstätigkeit bzw. das Pensionsantrittsverhalten älterer Arbeitskräfte in Österreich. Durch die umfassende und integrierte Aufarbeitung von Forschungsergebnissen unterschiedlichster Disziplinen zu den Themenfeldern Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbstätigkeit sowie soziale und finanzielle Absicherung in Österreich soll eine strukturierte Übersicht über den aktuellen Wissensstand, die wissenschaftlichen Herangehensweisen, relevante Daten sowie die Einflussfaktoren auf das Erwerbsverhalten älterer Arbeitskräfte geschaffen werden. Darüber hinaus dient der österreichische Bericht als Grundlage für die vergleichende Integration der Ergebnisse auf internationaler Ebene bzw. Ebene der beteiligten Länder. Damit kann ein tieferes Verständnis des Erwerbsverhaltens älterer Menschen bzw. der individuellen, familiären, gesellschaftlichen und institutionellen Gründe des Pensionsantrittsverhaltens in Österreich erreicht werden.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Elisabeth Prammer
Stand abgeschlossen Laufzeit 5/2014 - 2/2015
--> mehr Informationen
 
European Observatory of Working Life (EurWORK)
Beschreibung Das neue European Observatory of Working Life (EurWORK) wurde im März 2014 von der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) eingerichtet und ersetzt die vormals getrennten Observatorien für industrielle Beziehungen (EIRO) und Arbeitsbedingungen (EWCO). Das neue Netzwerk berichtet über folgende Themen in den Bereichen Arbeitsbeziehungen und Arbeitsbedingungen: Regulierung von Beschäftigungsverhältnissen inkl. den entsprechenden Institutionen und Prozessen auf verschiedenen Ebenen Gesetzesebene, kollektive Ebene und am Arbeitsplatz), sowie über Arbeitsbedingungen bzw. das Arbeitsumfeld. EurWORK liefert laufend vergleichende Informationen für alle 28 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen. Als nationale Korrespondentenstelle berichtet FORBA (in einem Konsortium mit dem Institut für Soziologie, Universität Wien) über entsprechende Entwicklungen in Österreich.
Durchführung Bernadette Allinger, Manfred Krenn, Christoph Hermann, Georg Adam
Stand laufend Laufzeit 3/2014 - 2/2018
--> mehr Informationen
 

Seite 5 von 22 (217 Datensätze gefunden) | << | < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ... | > | >> |

Datensätze pro Seite : 5 | 10 | 20 | 50 |

Sortierung