In der folgenden Aufstellung sind alle aktuellen und früheren Forschungsprojekte beschrieben.
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Flexible Arbeitszeitarrangements aus der Perspektive österreichischer ArbeitnehmerInnen
Beschreibung Mit diesem Projekt werden unterschiedlich flexible bzw. selbstgesteuerte Arbeitszeit­arrangements hinsichtlich ihrer Verbreitung am österreichischen Arbeitsmarkt, ihrer Charakteristika, der damit verbundenen Arbeitszeitmuster in Bezug auf Ausmaß und Lage der Arbeitszeit sowie ihre Vereinbarkeit von Arbeit und Leben analysiert. Darüber hinaus wird ein möglicher Zusammenhang zwischen den Arbeitszeitarrangements und der Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungs­maßnahmen untersucht.
Durchführung Bettina Stadler, Franz Astleithner
Stand laufend Laufzeit 1/2018 - 6/2018
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Grundlage für faire Bewertungssysteme bei der betrieblichen Gestaltung von langen Arbeitszeiten
Beschreibung Das Ziel des Projekts ist, die betriebliche Gestaltung langer Arbeitszeiten und Nachtarbeit zu untersuchen. In verschiedenen Branchen werden dafür betriebliche Fallstudien durchgeführt. Dabei wird ermittelt, welche Gestaltungsvarianten bei langen Arbeitszeiten und Nachtarbeit vorkommen, wie sie von den betroffenen Beschäftigten wahrgenommen werden, welche Belastungen aus der Arbeitszeitgestaltung entstehen und wie diese ausgeglichen bzw, abgefedert werden könnten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die soziale Teilhabe gelegt. In allen teilnehmenden Betrieben werden qualitative Interviews durchgeführt. In mind. 2 Betrieben soll zusätzlich die Smarte Tätigkeitsanalyse mit mobilen Erfassungsgeräten in Kombination mit einem Kurzfragebogen eingesetzt werden, um eine Analyse der Arbeitszeiten sowie der Belastung zu ermöglichen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen FORBA und XIMES (Industriepartner). Gefördert wird das Projekt mit Mitteln der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) im Programm „Bridge“.
Durchführung Annika Schönauer, Bettina Stadler, Hubert Eichmann, Bernhard Saupe
Stand laufend Laufzeit 1/2018 - 6/2019
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Provision of representativeness studies on the banking and insurance sectors
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs im europäischen Bankensektor einerseits und in der Versicherungswirtschaft andererseits bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten der Branchen; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner in der Banken- und Versicherungsbranche. Initiiert wurde dieses Projekt von der Europäischen Kommission, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen.
Durchführung Georg Adam
Stand laufend Laufzeit 11/2017 - 9/2018
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Solidarität in Zeiten der Krise. Sozio-ökonomischer Wandel und politische Orientierungen in Österreich und Ungarn
Beschreibung Das Project SOCRIS untersucht die Auswirkungen des in Zeiten der Krise beschleunigten sozioökonomischen Wandels auf politische Orientierungen in Österreich und Ungarn. Es baut dabei auf Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts SIREN auf, das zwischen 2001 und 2004 durchgeführt wurde und aufzeigt, wie Veränderungen der Arbeitswelt und der Lebensbedingungen zur Attraktivität der populistischen und extremen Rechten in Europa beigetragen haben. Als Follow-up-Studie wird SOCRIS die gegenwärtige Situation und die Veränderungen seit Ausbruch der Krise untersuchen. Das Projekt wird über die SIREN-Studie hinausgehen, indem es nicht nur auf die Affinität zur populistischen und extremen Rechten, sondern stärker auf die demokratischen und inklusiven politischen Orientierungen und die symbolische Auseinandersetzung, welche mit verschiedenen Formen der Solidarität verbunden sind, fokussieren wird. Methodisch basiert die Studie auf einer Triangulation von quantitativen und qualitativen Daten.
Durchführung Annika Schönauer, Ulrike Papouschek
Stand laufend Laufzeit 10/2017 - 9/2020
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Peer Review on “Towards a more dynamic collective bargaining”
Beschreibung Diese Peer Review-Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, in Portugal gesetzte politische Maßnahmen im Bereich der Arbeitsbeziehungen, insbesondere mit Blick auf das Kollektivvertragssystem, zu diskutieren. FORBA nimmt an dieser Veranstaltung teil und bewertet diese Maßnahmen vor dem Hintergrund des österreichischen Systems der Arbeitsbeziehungen. Ziel dieses Projekts ist, das Kollektivvertragssystem in Portugal zu verbessern und Lehren aus den Erfahrungen, die Portugal mit den Strukturreformen gemacht hat, für Österreich zu ziehen. Die Peer Review-Veranstaltung findet am 23. Und 24. Oktober 2017 in Lissabon statt und umfasst die Präsentation der politischen Maßnahmen in Portugal, eine Einschätzung der gesetzten Maßnahmen in Portugal durch FORBA sowie Arbeitsgruppen zum Zweck des gegenseitigen Erfahrungsaustauschs.
Durchführung Georg Adam
Stand laufend Laufzeit 8/2017 - 11/2017
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Literaturrecherche im deutschsprachigen Raum: Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen von IKT-gestützten mobilen Beschäftigen und Telearbeiter/innen
Beschreibung FORBA führt eine Literaturrecherche im deutschsprachigen Raum zu Arbeitsbedingungen von Beschäftigten, die IKT-gestützt (digital) mobil arbeiten, durch. Das Projekt wird im Auftrag der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) unter der Koordinierung des spanischen Forschungsinstituts Notus durchgeführt. Weitere Literaturrecherchen von englischsprachiger, französischer, italienischer und spanischer Literatur werden im Rahmen des Projekts ebenfalls durchgeführt.
Durchführung Bernadette Allinger
Stand abgeschlossen Laufzeit 5/2017 - 7/2017
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Einflussfaktoren für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Sektor Gesundheits- und Sozialwesen in Österreich
Beschreibung Zielsetzung des Projekts ist die Überprüfung / Plausibilisierung von möglichen Einflussfaktoren für den z.T. signifikanten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Sektor Gesundheits- und Sozialwesen in Österreich (ÖNACE Sektor Q). Soweit wissenschaftlich plausibel, soll dabei auch eine Gewichtung unterschiedlicher Einflussbündel nach ihrer Relevanz für den Umfang bzw. für Veränderungen der Arbeitslosigkeit in Q seit ca. 2008 geleistet werden, von schwierigen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen über Veränderungen des Pensionszugangsalters bis hin zu Fluktuationsbewegungen und Verdrängungseffekten in einer wachsenden Branche – vor dem Hintergrund einer gestiegenen Arbeitslosigkeit am gesamten Arbeitsmarkt. In einem Methoden-Mix werden einerseits Sekundäranalysen aus quantitativen Datensätzen sowie andererseits ExpertInneninterviews mit VertreterInnen aus den zu untersuchenden Berufsfeldern durchgeführt.
Durchführung Hubert Eichmann, Franz Astleithner, Ingrid Mairhuber
Stand laufend Laufzeit 4/2017 - 12/2017
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Betriebsratsarbeit im Zeichen der EU Datenschutz-Grundverordnung
Beschreibung Ziel dieser Studie ist, einen möglichst genauen Einblick in die Verarbeitung personenbezogener Daten im Betriebsrat(sbüro) zu generieren. Dies ist notwendig, um Antworten auf die geänderten rechtlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen der zukünftigen betriebsrätlichen Arbeit geben zu können und daraus Handlungsstrategien zu entwickeln.
Durchführung Thomas Riesenecker-Caba, Bettina Haidinger, Matthias Nocker
Stand laufend Laufzeit 4/2017 - 1/2018
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Arbeitszeiten von Paaren. Aktuelle Verteilungen und Arbeitszeitwünsche
Beschreibung Im Rahmen des Projekts „Arbeitszeit von Paaren. Aktuelle Verteilungen und Arbeitszeitwünsche“ erfolgt 1. eine detaillierte Untersuchung der Entwicklung der Arbeitszeiten von Frauen und Männern in Paarhaushalten mit und ohne Kinder und 2. eine Untersuchung der Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern in Paarhaushalten mit und ohne Kinder. Dabei soll insbesondere herausgearbeitet werden, ob sich empirische Belege für eine Entwicklung in Richtung gerechtere Verteilung von Arbeitszeiten zwischen Frauen und Männern/Müttern und Vätern finden lassen und wenn ja, für welche Gruppen. Datenbasis sind die Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebungen der Jahre 2005, 2010 und 2015
Durchführung Ingrid Mairhuber, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2017 - 8/2017
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Protecting Mobility through Improving Labour Rights Enforcement in Europe
Beschreibung Der Schutz von ArbeitnehmerInnenrechten in grenzüberschreitenden Entsendungen wird von Forschung und Gewerkschaften vielfach als unzureichend eingestuft. Lohn-und Sozialbetrug, undurchsichtige Arbeitsvermittlungen, und die Missachtung gewerkschaftlicher Rechte sind weit verbreitete Probleme bei der Entsendung von Arbeitskräften. Zwar zielte die Einführung regulatorischer und technischer Bestimmungen für den Einsatz und die Kontrolle von Entsendungen darauf ab, Arbeits- und Sozialstandards auch in der grenzüberschreitenden Arbeitserbringung zu schützen und zu bewahren, oftmals erfolgt die Implementierung und vor allem die Durchsetzung derartiger Maßnahmen auf nationalstaatlicher Ebene nur schleppend. Das aktuelle Projekt, das FORBA gemeinsam mit KollegInnen aus Finnland, der Tschechischen Republik, Norwegen, Italien und Belgien durchführt, durchforstet in einer Reihe von Workshops den Stand der umgesetzten Maßnahmen, analysiert erfolgreiche Praxen nationaler Behörden und Sozialpartner als auch persistente Lücken für einen umfassenden ArbeitnehmerInnenschutz im Kontext von Entsendungen.
Durchführung Bettina Haidinger
Stand laufend Laufzeit 1/2017 - 12/2018
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Förderung von Vereinbarkeit für berufstätige Familien und Betreuungspersonen, EurWORK Annual Review 2016
Beschreibung FORBA verfasst im Rahmen dieses Projekts ein Kapitel des jährlich erscheinenden „Annual Review of Working Life“, veröffentlicht von der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) zum Thema „Förderung von Vereinbarkeit für berufstätige Familien und Betreuungspersonen“. Der erste Teil des Kapitels beinhaltet eine umfassende Analyse der letzten Welle der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) aus 2015. Im zweiten Teil werden aktuelle politische Maßnahmen im Bereich Vereinbarkeit in den EU-28 Staaten und Norwegen zusammengefasst, basierend auf Beiträgen der nationalen Korrespondent/innen von Eurofounds Europäischer Beobachtungsstelle für das Arbeitsleben (EurWORK). Im dritten Teil des Kapitels wird analysiert, in welchem Ausmaß und in welcher Form Vereinbarkeit fördernde Maßnahmen in Kollektivverträgen behandelt werden. Der Bericht „Developments in working life in Europe: EurWORK annual review 2016” wird im Laufe des Jahres 2017 von Eurofound veröffentlicht werden.
Durchführung Bernadette Allinger, Ingrid Mairhuber
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2017 - 7/2017
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Potentialanalyse Arbeitgeberzusammenschlüsse (AGZ)
Beschreibung AGZ sind Zusammenschlüsse von Betrieben oder auch von Gemeinden, die sich Arbeitskräfte teilen. Im Sinne eines gemeinsamen Personalmanagements bringen sie den Arbeitskräftebedarf, der über das Stammpersonal der Mitgliedsbetriebe hinausgeht, zusammen und stimmen ihn ab. Für die flexibel in den Mitgliedsbetrieben eingesetzten Beschäftigten ist der Arbeitgeberzusammenschluss der alleinige Arbeitgeber. Für Niederösterreich wird im Rahmen einer repräsentativen Befragung bei Betrieben und Gemeinden erhoben, a) wie der Bedarf nach nicht fest anstellbaren Arbeitskräften und b) wie das Interesse der Betriebe an der Beteiligung an einem AGZ einzustufen ist.
Durchführung Hubert Eichmann, Bettina Stadler
Stand laufend Laufzeit 1/2017 - 11/2017
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Sectoral aspects of fraudulent forms of contracting work and self-employment in Europe
Beschreibung Das Projekt wird sich mit Formen von Arbeitsverhältnissen und Geschäftsmodellen auseinandersetzen, in denen die Unterminierung von Arbeits- und Sozialstandards verbreitet ist. Diese umfassen etwa Entsendungen, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und Subauftragsvergaben. Konkret wird das Projekt ökonomische Bedingungen sowie Arbeits- und Sozialstandards derartiger Geschäfts- und Beschäftigungsformen in drei Branchen (Straßengütertransport, Bauwesen, Reinigung) und in fünf Ländern (AT, ESP, FI, F, PL) untersuchen. Einerseits wird eine sektorale Analyse des Status-quo vorgenommen und auf Beispiele der systematischen Unterminierung von Arbeits- und Sozialstandards verwiesen; andererseits werden existierende Regulierungen des Schutzes von ArbeitnehmerInneninteressen und Sozialstandards als auch deren Umsetzung, Anwendung und Durchsetzung erläutert.
Durchführung Bettina Haidinger, Bernadette Allinger, Georg Adam
Stand laufend Laufzeit 12/2016 - 10/2017
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Evaluation der Länder-Bund-Initiative "Ö-Cert. Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung"
Beschreibung In diesem Forschungsprojekt führt FORBA eine detaillierte Evaluation des überregionalen Qualitätsrahmens für Erwachsenenbildung in Österreich - Ö-Cert genannt - durch. Mit der Etablierung von Ö-Cert vor gut fünf Jahren wurden mehrere Ziele genannt, zu deren Erreichung das Bildungs-Gütesigel beitragen soll. Diese umfassen u.a. die Einführung eines bundesweit einheitlichen Zertifikationsstandards, einen positiven Professionalisierungseffekt in den Einrichtungen, eine Vereinfachung der Verwaltungsabläufe mitsamt Abschaffung von Parallelstrukturen sowie weitere Vorteile für Bildungsinteressierte. Im Mittelpunkt der FORBA-Studie steht die Frage, inwieweit diese Ziele erreicht wurden, wie sich die Einführung von Ö-Cert auf die diversen Stakeholder-Gruppen auswirkte und welche Weiterentwicklungspotenziale sich für die Zukunft von Ö-Cert ergeben. Empirisch ist das Projekt als Mixed-Methods-Studie angelegt. Angewendet werden qualitative ExpertInnen-Interviews, Fokusgruppen, eine quantitative Onlinebefragung sowie Fallstudien, womit sichergestellt ist, dass ein detailreiches Bild der von Ö-Cert angestoßenen Entwicklungen nachgezeichnet werden kann.
Durchführung Annika Schönauer, Bettina Stadler, Bernhard Saupe, Matthias Nocker
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2016 - 10/2017
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Enhancing Employability of Unemployed Persons through New Forms of Employment and Sharing Economy
Beschreibung Im Mittelpunkt dieses internationalen Projekts steht die Entwicklung einer Trainingsmaßnahme, mit der Arbeitslosen aus vier EU-Ländern (Spanien, Bulgarien, Slowenien, Griechenland) die Potentiale plattformbasierter Transaktionsformen vermittelt werden sollen. FORBA ist innerhalb des Projekts mit der Bereitstellung relevanter Expertise zu den einzelnen Plattformtypen und Transaktionsformen betraut, die in die Maßnahmenentwicklung einfließt.
Durchführung Bernhard Saupe, Philip Schörpf
Stand laufend Laufzeit 11/2016 - 12/2018
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Grundlagen zum Thema „Altern und gesundheitliche Chancengerechtigkeit“
Beschreibung Gegenstand des Projekts ist die Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen zum Thema Altern und gesundheitliche Chancengerechtigkeit. Es soll identifiziert werden, welche Dimensionen von Chancengerechtigkeit in Bezug auf gesundes Altern vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) bzw. im Rahmen von Gesundheitsförderungs-Projekten angesprochen werden sollen/können und wo Handlungsbedarf besteht (Zielgruppen, Problemlagen, Settings). Dabei sollen Determinanten für gesundheitliche Ungleichheit in der älteren Bevölkerung aufgezeigt werden, um daran anschließend mögliche Maßnahmen, lnterventionen bzw. Ansatzpunkte für den FGÖ zu identifizieren. Folgende Inhalte werden berücksichtigt: Theoretisch-konzeptueller Aufriss, was gesundes Altern und gesundheitliche Chancengerechtigkeit bedeutet; Aufriss inter/national diskutierter Themen/Konzepte zu gesundem Altern mit Schwerpunkt auf die Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit; Darstellung der Auswahl und Analyse empirischer Beispiele guter Praxis der Gesundheitsförderung; Ableitung von Implikationen für die Praxis- und Policy-Ebene.
Durchführung Karl Krajic (wissenschaftliche Leitung), Hubert Eichmann
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2016 - 4/2017
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Sekundäranalysen aus dem European Company Survey
Beschreibung Forba führt im Auftrag der Arbeiterkammer Wien eine Sekundäranalyse der aktuellsten, für Österreich vorliegenden Daten des European Company Survey durch. Auf dieser Basis können neue, relevante Erkenntnisse über die Situation der Mitbestimmung in österreichischen Unternehmen gewonnen werden. Mit dem European Company Survey erhebt Eurofound (ECS) detaillierte Informationen zu Themen der Arbeitsorganisation und -gestaltung in Europa und Veränderungen in diesen Bereichen in Unternehmen. Der ECS wird seit dem Jahr 2004 in vier- bis fünfjährigen Abständen in der gesamten EU durchgeführt.
Durchführung Bettina Stadler, Hubert Eichmann, Laura Allinger
Stand abgeschlossen Laufzeit 10/2016 - 1/2017
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Datenschutzrechtliche Prüfung von Standardinstrumenten und –prozessen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sowie Ableitung von Empfehlungen
Beschreibung In diesem Projekt werden etablierte Instrumente und Prozesse aus dem Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), die in der Zusammenarbeit Versicherungsträger und Betriebe Verwendung finden, dahingehend überprüft, ob sich partiell Optimierungspotentiale bei Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit ergeben. So soll größtmögliche Rechtssicherheit für die beteiligten Personen in Betrieben und die Träger hergestellt werden.
Durchführung Thomas Riesenecker-Caba
Stand abgeschlossen Laufzeit 8/2016 - 6/2017
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Provision of the Representativeness Study on Tanning, Leather and Footwear sectors
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs in der europäischen Lederindustrie einerseits und der Schuhindustrie andererseits bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten der Branchen; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner in der Leder- und der Schuhindustrie. Initiiert wurde dieses Projekt von der Europäischen Kommission, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen.
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 7/2016 - 6/2017
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Sozialberichtsartikel Arbeit 4.0
Beschreibung FORBA verfasst im Auftrag des BMASK ein Kapitel für den voraussichtlich im November erscheinenden Sozialbericht mit dem Schwerpunkt "Verteilung". Das Kapitel "Arbeit 4.0 - Auswirkungen technologischer Veränderungen auf die Arbeitswelt" nimmt ausgehen von der Entwicklungsdynamik technologischer Innovationen zum Thema Zukunft der Arbeit Stellung. Ziel ist ein differenzierter Einblick, der belastbare Befunde zusammenfasst und spekulative Aussagen kritisch beleuchtet. Der Beitrag baisert auf einer aktuellen Literaturanalyse und eigener Forschung zu u.a. den Themen Aus- und Verlagerung digitaler Arbeit, Customer Service Centers, Online-Handel und Crowdworking. Im Einzelnen wird in diesem Text ein Überblick über die Diskussion zu neuen Arbeitsformen, Beschäftigungseffekten, Verteilung von Arbeit und Qualifikationsanforderungen gegeben. Soweit es in diesem besonders auf neueste technische Entwicklungen bezogenen Themenbereich möglich ist, basieren die Ausführungen auf empirischen Ergebnissen.
Durchführung Annika Schönauer, Thomas Riesenecker-Caba, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 6/2016 - 11/2016
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Umfassende Analyse der Auswirkungen von betrügerischen Formen von Auftragsarbeit auf Arbeitsbedingungen, Ungleichheiten und Wettbewerb
Beschreibung Ziel dieses Projekts ist es, die Auswirkungen von betrügerischen Formen von Auftragsarbeiten auf die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten sowie auf den unternehmerischen Wettbewerb besser zu verstehen, und herauszufinden, wie effektiv Maßnahmen in der Bekämpfung und Aufdeckung von Betrug sind. Im Rahmen des Projekts werden in sieben EU-Staaten (Österreich, Belgien, Finnland, Spanien, Italien, Estland, Tschechische Republik und Großbritannien) Interviews mit relevanten Stakeholdern (z.B. Sozialpartner, Arbeitsinspektorate) durchgeführt. Die Studie wird von den beiden Forschungseinrichtungen Fondazione Giacomo Brodolini (Italien) und Notus (Spanien) koordiniert und wurde von der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) in Auftrag gegeben. FORBA führt im Rahmen des Projekts die österreichische Fallstudie durch und analysiert im Detail zwei Formen von Auftragsarbeit, nämlich Praktika und Subunternehmerketten. Der Gesamtbericht wird im Laufe des Jahres 2017 von Eurofound veröffentlicht werden.
Durchführung Bernadette Allinger, Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 5/2016 - 7/2016
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Arbeitsbedingungen im österreichischen Transportsektor – eine Bestandsaufnahme Erstellung eines Fact Sheets zur Unterstützung der Europäischen Bürger/inneninitiative „Fair Transport“
Beschreibung Die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) startete 2015 die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Für Fairen Transport in Europa“. Ziel der Bürgerinitiative ist es, europaweit Maßnahmen durchzusetzen, die den Beschäftigten im Verkehrsbereich gute soziale Bedingungen und faire Löhne garantieren. Zur inhaltlichen Unterstützung dieses Vorhabens erarbeitet die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt die Erstellung eines Fact Sheets über Arbeitsbedingungen, Arbeits- und Sozialstandards sowie deren Regulierungen in den relevanten Transportbereichen Österreichs. Zielgruppe des Fact Sheets sind Multiplikator/innen der Bürgerinitiative wie Betriebsrät/innen, Journalist/innen, Funktionär/innen, NGO-Aktivist/innen, etc., die eine kompakte, übersichtliche und informierte Faktensammlung über Arbeitsbedingungen im österreichischen Transportwesen nutzen wollen. zum Download: https://wien.arbeiterkammer.at/service/studien/VerkehrundInfrastruktur/Grenzenlose_Mobilitaet_-_Grenzenlose_Ausbeutung.html
Durchführung Haidinger, Bettina
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2016 - 5/2016
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Betriebliche Wiedereingliederung in der ÖBB - Externe Beratung zur Weiterentwicklung der konzern-weiten Evaluierung
Beschreibung „Betriebliche Wiedereingliederung“ ist ein wichtiges Konzept zur Erhaltung und Stärkung der Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen. Zielgruppe sind Personen, die durch Unfälle, akute und chronische Erkrankungen in ihrer Arbeitsfähigkeit zumindest temporär beeinträchtigt sind. Das gewinnt unter der Bedingung einer alternden Bevölkerung und vor dem Hintergrund des Interesses, unnötige Frühpensionierungen zu vermeiden, zunehmend an Relevanz. Die Wissensbasis, wie solche Programme effektiv gestaltet werden können, ist allerdings noch nicht sehr entwickelt, sodass eine systematische begleitende Evaluation bei der Einführung und Ausrollung solcher Programme von großer Bedeutung ist. Die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen AG), einer der größten Arbeitgeber in Österreich für über 40.000 Personen in unterschiedlichen, teilweise gesundheitlich sehr belastenden Arbeitsbereichen führt seit 2011 Pilotprojekte in einzelnen Teilunternehmen durch. Auf Basis prinzipiell guter Erfahrungen läuft derzeit ein Ausrollungsprozess auf den gesamten Konzern, d.h. auf 7 Teilgesellschaften mit vielen Standorten in ganz Österreich und eine Holding. Dieser Prozess wird durch eine begleitende Evaluation unterstützt, die das IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention, Graz/Wien) durchführt. Die FORBA wurde Anfang 2016 eingeladen, Ihre spezifische Expertise bei der Implementierung und Evaluation großer, komplexer Gesundheitsförderungsprojekte im Mixed Methods Design in diesen Prozess einzubringen. Zentrale Instrumente sind Fach- und Prozessberatung bei der Erstellung bzw. Weiterentwicklung von konzernweiten, an die wichtigsten Stakeholder-Gruppen anschlussfähigen Evaluationsberichten.
Durchführung Karl Krajic, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2016 - 12/2016
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Trendanalysen zur Entwicklung des Online-Handels und dessen Folgewirkungen auf Beschäftigtenstrukturen in Österreich
Beschreibung In dieser Studie werden Trendanalysen zur Entwicklung des Online-Handels in Österreich durchgeführt. Der zentrale Fokus ist auf zukünftige Beschäftigungseffekte im Einzelhandel gerichtet, dies auf Basis der Entwicklung in den letzten Jahren (Marktforschungsdaten, Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria, ExpertInneninterviews). Einerseits werden quantitative Veränderungen mit Blick auf den möglichen Umfang vor allem von Beschäftigungsverlusten durch das isolierte Phänomen Online-Handel abgeschätzt, andererseits absehbare Veränderungen von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in Einzelhandelsbetrieben.
Durchführung Hubert Eichmann, Georg Adam, Matthias Nocker
Stand laufend Laufzeit 2/2016 - 2/2017
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Arbeitssituation und Arbeitsbelastung bei Wiener SpitalsärztInnen – Auswertung einer webbasierten Befragung
Beschreibung Die Gruppe der SpitalsärztInnen gilt seit vielen Jahren als besonders belastet durch lange Arbeitszeiten, Nachtdienste, zentrale Verantwortung für die PatientInnenversorgung und Managementaufgaben hinsichtlich schwieriger und komplexer Probleme (z.B. durch zunehmende Alterung der Bevölkerung etc.). Die Wiener Spitalsärzte befinden sich aktuell in einer schwierigen Umbruchsphase, in der sich bislang gültige Rahmenbedingungen der spitalsärztlichen Tätigkeit ändern, wie das Arbeitszeitgesetz, die Ausbildungsordnung und die Kompetenzverteilung zwischen den und innerhalb der Gesundheitsberufe etc. Arbeitsbedingungen, die die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit für die ÄrztInnen ermöglichen, werden durch den demographischen Wandel innerhalb der ÄrztInnenschaft zunehmend relevant. Das Durchschnittsalter ist heute schon eher hoch, und die seit über 10 Jahren deutliche Verknappung beim Nachwuchs führt – zumindest in Teilbereichen – schon heute zu Personalmangel und damit verbundenen zusätzlichen Belastungen. Von besonderem Interesse ist auch die Situation der Frauen im Beruf, da sich die ÄrztInnenschaft insgesamt und insbesondere im Krankenhaus deutlich verweiblicht hat. Ziel der Untersuchung war eine Bestandsaufnahme, in welche Richtung sich die Lebenswelten von SpitalsärztInnen aktuell entwickeln. Dabei wurde auf die Expertise der KollegInnen als interne ExpertInnen zurückgegriffen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Analyse von Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschieden zwischen unterschiedlichen ÄrzteInnengruppen (Alter, Geschlecht, Funktion, Fachrichtung) gelegt.
Durchführung Karl Krajic (wissenschaftliche Leitung), Matthias Nocker
Stand abgeschlossen Laufzeit 2/2016 - 3/2016
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Männer in Väterkarenz und Elternteilzeit
Beschreibung Bestehende Studien und Umfragen weisen auf den wachsenden Wunsch vieler Männer hin, stärker an der Kindererziehungs- und Betreuungsarbeit teilzuhaben. Die Praxis zeigt jedoch, dass es bei der konkreten Realisierung des Wunsches, Elternkarenz oder Elternteilzeit in Anspruch zu nehmen, bei Männern viele Hindernisse gibt. Das EU-Projekt "Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Wege zur gerechten Verteilung von Karenz, Betreuungs- und Arbeitszeiten" untersucht Hintergründe und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Übernahme von Betreuungstätigkeiten durch Väter. Die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) wird als Projektpartner in qualitativen Fallstudien erheben, wie die geplante partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit von Eltern umgesetzt wird. Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, wie der Entscheidungsprozess von Elternpaaren abläuft und welche Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Umsetzung partnerschaftlicher Aufteilung beitragen bzw. diese behindern.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Karin Sardadvar
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2016 - 12/2017
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Understanding the impact of outsourcing in the ICT sector to strengthen the capacity of workers‘ organisations to address labour market changes to improve social dialogue
Beschreibung Im Rahmen dieses Projekts werden Erkenntnisse zu Praktiken des Outsourcing und Offshoring ausgewählter europäischer Informations- und Kommunikationsunternehmen (IKT) generiert. Ziel des Projekts ist ein verbessertes Verständnis von Outsourcingpraktiken im IKT-Sektor (Zuwachs bzw. Verlust von Arbeitsplätzen, Verlagerung von ungelernter bzw. ausbildungsintensiver Arbeit), wodurch eine Stärkung von Gewerkschaften im Umgang mit Herausforderungen des Arbeitsmarktwandels erreicht werden soll. In einem ersten Schritt wird ein Mapping von Outsourcing- und Offshoringpraktiken von IKT-Unternehmen erstellt. In 5-7 Unternehmen werden in einem zweiten Schritt detailliertere Fallstudien anhand von Interviews mit Angestellten, dem Management und BeschäftigtenvertreterInnen durchgeführt. Abgeschlossen wird das Projekt mit einem Bericht und der Diskussion der Ergebnisse mit VertreterInnen Europäischer Gewerkschaften.
Durchführung Philip Schörpf, Annika Schönauer
Stand laufend Laufzeit 1/2016 - 12/2016
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Provision of the Representativeness Study on Hairdressing & Beauty sector
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs in der europäischen Friseur- und Kosmetikbranche bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten der Branche; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner in der Friseur- und Kosmetikbranche. Initiiert wurde dieses Projekt von der Europäischen Kommission, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen.
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2016 - 12/2016
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Evaluation des Projekts „Gesundheitsförderndes SeniorInnenwohnhaus“
Beschreibung Aufbauend auf das Pilotprojekt „Gesundheit hat kein Alter“ zur Erprobung des Setting-Ansatzes der Gesundheitsförderung in der stationären Altenbetreuung (wissenschaftliche Entwicklung und Begleitung 2011 – 2013 im Rahmen des LBI Health Promotion Research, wissenschaftliche Leitung Karl Krajic) setzte das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) das Projekt „Gesundes SeniorInnen-Wohnhaus“ zwischen 2013 und 2016 um. Durchführung der abschließenden Evaluation durch die FORBA: Im Fokus standen Fragen der Ausrollung der Maßnahmen der Pilotphase auf das gesamte Unternehmen KWP (von 3 auf 30 Einrichtungen) und der Absicherung für eine nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen. In Bezug auf BewohnerInnen lag der Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Förderung von Beweglichkeit/Mobilität/körperliche Aktivität. Für die MitarbeiterInnen wurden Gesundheitszirkel als kombinierte diagnostische lösungsentwickelnde Instrumente und ein Programm „ErgonomielotsInnen“ (Beratung und Unterstützung durch Peers) weiterentwickelt bzw. ausgerollt. Für die Angehörigen der BewohnerInnen wurde ein wissenschaftsbasiertes Befragungsinstrument entwickelt (quantitativ analysierbarer Selbstausfüller-Fragebogen) und pilothaft in zwei Einrichtungen erprobt. Die Befragung von insgesamt 170 Angehörigen erbrachte wichtige, für die Häuser anschlussfähige Ergebnisse über Betroffenheit und Perspektiven der Angehörigen. Die Evaluationsforschung verwendet einen Methodenmix von qualitativen (v.a. Einzel- und Gruppeninterviews) und quantitativen (schriftliche Befragung mit Selbstausfüllerbogen) Methoden. Das Evaluationskonzept kombinierte formative und summative Fragestellungen bzw. Zielsetzungen auf.
Durchführung ProjektmitarbeiterInnen: Karl Krajic (Projektleitung), Stefanie Hesse und ExpertInnen (Martin Cichocki, Erika Mosor, Viktoria Quehenberger, Teresa Weisz, Christina Wieczorek)
Stand abgeschlossen Laufzeit 10/2015 - 7/2016
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Arbeitszeitlandschaften in Österreich. Diskurse und Praktiken rund um die Gestaltung von Arbeitszeit
Beschreibung Dieses Projektvorhaben setzt sich zum Ziel, sowohl in theoretisch-konzeptioneller als auch in empirischer Hinsicht vertiefendes Wissen über heterogene bzw. zersplitterte „Arbeitszeitlandschaften“ in Österreich zu generieren. Unter der Begrifflichkeit der „Arbeitszeitlandschaften“ verstehen wir historisch gewachsene Felder, in denen sich Handlungen, Strukturen und Problemlagen auf der Makro- (Volkswirtschaft, Branchen), Meso- (Betriebe) und Mikroebene (Erwerbstätige) und zwischen diesen Ebenen verschränken und aus einer soziologischen Perspektive handlungstheoretisch nachzuvollziehen sind. Dabei wird das Projekt auch wenig erforschte bzw. bei Regulierungsfragen wenig beachtete Erwerbsfelder durch empirische Befunde stärker in den Fokus rücken, um im Vergleich verschiedener Landschaften darauf aufbauend die Konturen der gesamten, zerklüfteten österreichischen Arbeitszeitlandschaft schärfer in den Blick zu nehmen und für zukünftige Forschung und Praxis einen umfassenderen Rahmen zur Gestaltung von Arbeitszeitfragen zu entwickeln.
Durchführung Annika Schönauer, Hubert Eichmann, Bernhard Saupe
Stand laufend Laufzeit 9/2015 - 12/2017
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Gewerkschaftliche Interessenvertretung bei Leiharbeit
Beschreibung Im Fokus des Projekts steht die Frage nach den Gründen für die geringe Inanspruchnahme der Unterstützungsleistung bei Arbeitslosigkeit durch die LeiharbeiterInnen. Diese Fragestellung wird auf qualitativem Wege sowohl aus der subjektiven Perspektive betroffener LeiharbeiterInnen als auch aus der professionellen Perspektive von Gewerkschaftssekretären und Betriebsräten ausgelotet. Gleichzeitig wird diese konkrete Kernfrage in Unterstützungsbedarfe und Erwartungen von LeiharbeiterInnen an gewerkschaftliche Interessenvertretung eingebettet. Auf Grundlage der Ergebnisse werden schließlich praxisrelevante Schlussfolgerungen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Unterstützungsleistungen für LeiharbeiterInnen erarbeitet.
Durchführung Ulrike Papouschek
Stand abgeschlossen Laufzeit 8/2015 - 1/2016
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Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich: Entstehung und Verbreitung; Umgang im internationalen Vergleich
Beschreibung Das Projekt "Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich" hat eine vertiefte Analyse von Überstunden und Mehrarbeitsstunden in Österreich und die Erarbeitung internationaler Beispiele zur Regulierung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden zum Ziel. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Kern der Untersuchung: Wo fallen Überstunden oder Mehrarbeitsstunden an? Wer leistet sie? Inwiefern dienen Überstunden und Mehrarbeitsstunden der Flexibilisierung oder sind Ausdruck von Personalmangel im Betrieb? Welche Arbeitszeiten wünschen sich die Überstunden- und Mehrarbeitleistenden? Wie kommt es zu „Kulturen langer Arbeitszeiten“? Was nehmen die Beschäftigten bei flexiblen Arbeitszeiten überhaupt als Überstunde bzw. Mehrarbeitsstunde wahr? Welche Ansatzpunkte gibt es national und international zur Begrenzung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden? Und was kann Österreich aus den Erfahrungen anderer Länder lernen? Die Analyse beruht auf drei Säulen: 1. Die Auswertung und Analyse der Mikrozensusdaten von 2005 bis 2014 sowie der Verdienststrukturerhebung 2010 und 2014 liefern einen Überblick über den Status Quo und zeigen statistische Zusammenhänge im Kontext von langen Arbeitszeiten, Überstunden und Mehrarbeitsstunden auf. 2. Betriebsfallstudien beantworten insbesondere die Frage nach dem Warum von Überstunden und Mehrarbeitsstunden, helfen die gelebte Praxis langer Arbeitszeiten zu verstehen und realistische Ansatzpunkte zur Begrenzung von Überstunden bzw. Mehrarbeitsstunden zu finden. 3. Internationale Fallbeispiele zur Regulierung von Überstunden und Mehrarbeitsstunden erlauben ein Lernen aus den Erfahrungen anderer Länder.
Durchführung Annika Schönauer, Ingrid Mairhuber, Jörg Flecker, Franz Astleithner, Matthias Nocker, Thomas Mittelberger
Stand abgeschlossen Laufzeit 7/2015 - 9/2016
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„Smart Cities“ – eine technologische und datenschutzrechtliche Einschätzung
Beschreibung Ziel dieser Studie ist eine Erhebung und kritische Auseinandersetzung mit technologisch beeinflussten/gesteuerten Entwicklungen zu Smart Cities (v.a. Smart City Projekten/Initiativen in Mitteleuropa) und deren Auswirkung auf menschliche Interaktion und den Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen BürgerInnen.
Durchführung Thomas Riesenecker-Caba
Stand abgeschlossen Laufzeit 6/2015 - 12/2015
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Erstellung des Berichtsteils zur "sozio-ökonomischen Situation der Frauen" im Rahmen des Berichts der Bundesregierung betreffend den Abbau von Benachteiligungen von Frauen 2013/2014
Beschreibung Im Rahmen des Berichts der Bundesregierung betreffend den Abbau von Benachteiligungen von Frauen 2013/14 werden im Auftrag des BMBF drei Teilbereiche näher untersucht und dargestellt: 1. Beschreibung der aktuellen sozio-ökonomischen Situation der Frauen im Vergleich zu den Männern; 2. Analyse von 5 ausgewählten gemeldeten Maßnahmen der Ressorts im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die sozioökonomische Situation von Frauen; 3. Analyse von fünf Kollektivverträgen, in deren Geltungsbereich die meisten Frauen beschäftigt sind.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Ulrike Papouschek, Bernhard Saupe
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2015 - 5/2015
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Lebensqualität von BewohnerInnen in Altenbetreuungseinrichtungen des KAV der Stadt Wien
Beschreibung Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist ein wesentlicher Anbieter auch von Pflege- und Betreuungsleistungen im Altenbereich. Im Sinne seiner Qualitätsentwicklung führte die Abteilung für Qualitätssicherung 2012 erstmals (unter Nutzung externer wissenschaftlicher MitarbeiterInnen) eine systematische BewohnerInnenbefragung durch. Die BewohnerInnen wurden mit Hilfe eines für das GHKA Projekt (siehe oben) unter der Leitung von Karl Krajic entwickelten Instruments sowohl über Ihren Zustand als auch über Ihre Erfahrungen in der Einrichtung befragt. Die Auswertung erfolgte auf Basis eines von A. Amann für Österreich adaptierten theoretischen Modells. Für die Wiederholung 2015 wurde die FORBA mit der Durchführung beauftragt. Aufgaben: Adaptierung des Erhebungsinstruments 2012, Vorbereitung der Erhebungsarbeiten, Organisation der Datenverarbeitung, quantitative Analyse für 905 Befragte BewohnerInnen auf 91 Stationen in 10 Häusern des Wiener KAV; Analyse vergleichend zwischen Einrichtungen und innerhalb der Einrichtungen Stationen, um eine (anonymisiertes) Benchmarking zu ermöglichen; intertemporale Vergleiche 2012 – 2015 erfolgten für jene Einrichtungen, für die vergleichbare Daten vorlagen.
Durchführung Karl Krajic (wissenschaftliche Leitung), Bernhard Saupe
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2015 - 12/2015
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Flexible Arbeitszeiten - Die Perspektive der ArbeitnehmerInnen
Beschreibung Im Auftrag der Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich führte FORBA im Jahr 2015 eine Befragung von ArbeitnehmerInnen zum Thema flexible Gestaltung von Arbeitszeiten durch. Insgesamt 2.008 Beschäftigte in den Branchen Banken, Elektro­industrie, Gastronomie und Beherbergung, Handel, IT, Metallindustrie und -gewerbe und Reinigung wurden interviewt. Die wichtigsten Fragen des Forschungsprojekts beleuchten die flexible Gestaltung von Arbeitszeit und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Zufriedenheit von ArbeitnehmerInnen. Zentrale Frage lauteten: Wie verbreitet sind unterschiedliche Formen flexibler Arbeitszeitgestaltung in welchen Branchen? Sind flexible Arbeitszeiten überwiegend von Interessen der Arbeitgeber oder der ArbeitnehmerInnen bestimmt? Welche Auswirkungen dieser Arbeitszeiten berichten Beschäftigte?
Durchführung Bernhard Saupe, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 3/2015 - 6/2016
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Die Zukunft der Beschäftigung in Wien
Beschreibung In der Studie „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ werden wahrscheinliche Entwicklungen des Wiener Arbeitsmarkts auf Branchenebene analysiert. Auf Basis des Strukturwandels der letzten beiden Jahrzehnte geht es darum, über branchenfokussierte Trendanalysen in die Zukunft zu blicken, um anhand der Identifikation relevanter Einflussfaktoren (Bevölkerung, Wirtschaft, Technologie, Umwelt, Konsumverhalten etc.) differenzierte Hinweise zur Wiener Beschäftigungsdynamik in den nächsten beiden Jahrzehnten zu erhalten. Die methodische Umsetzung basiert auf umfangreichen Literatur- und Sekundäranalysen sowie auf einer ExpertInnenbefragung. Wesentliches Ergebnis dieser Zukunftsstudie sind materialreiche Dossiers zu zwölf Hauptbranchen. Die relevantesten Jobzuwächse auf dem Wiener Arbeitsmarkt sind in den Sektoren Gesundheit und Sozialwesen sowie in der Aus- und Weiterbildung zu erwarten (bedingt durch Bevölkerungswachstum, aber auch Alterung der Gesellschaft). Darüber hinaus werden wissensintensive Branchen wie unternehmensbezogene Dienstleistungen, F&E sowie der IKT-Sektor weiter zulegen. Andere Branchen mit absehbar steigender Beschäftigung sind Tourismus und Gastronomie. Die medial verbreiteten massiven Arbeitsplatzverluste durch Digitalisierung bzw. „Industrie 4.0“ etc. dürften dagegen deutlich geringer ausfallen als von vielen befürchtet.
Durchführung Hubert Eichmann, Matthias Nocker
Stand abgeschlossen Laufzeit 2/2015 - 12/2015
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Evaluation des Projektes „Gesundheit hat kein Alter: Transfer Steiermark"
Beschreibung Im Rahmen des von der „Styria Vitalis“ mit Förderung durch den Fonds Gesundes Österreich und die steirische Gebietskrankenkasse wird in fünf steirischen Einrichtungen der im Wiener Pilotprojekt „Gesundheit hat kein Alter“ (GHKA) entwickelte Zugang zur umfassenden Gesundheitsförderung in einem umfassenden Setting-Ansatz implementiert. Altenbetreuungs- bzw. Pflegeeinrichtungen sollen sich in die Richtung von gesundheitsfördernden Lebens- und Arbeitswelten für alle Betroffenen (BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, Ehrenamtliche, Angehörige) entwickeln. Genutzt werden können die Konzepte, Instrumente und Erfahrungen des Projekts „Gesundheit hat kein Alter“ (2011-13), wissenschaftlich unterstützt vom LBI Health Promotion Research. Im Rahmen dieses Transfer-Projekts wurden zunächst Bedarfs-Erhebungen mit quantifizierenden Instrumenten durchgeführt – MitarbeiterInnen in vier steirischen Alten-Pflegeeinrichtungen, BewohnerInnen in fünf Einrichtungen. Zusätzlich wurden Fokusgruppen mit Angehörigen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen durchgeführt. Im Sinne einer begleitenden, formativen Prozessevaluation werden während der Projektlaufzeit qualitative Beobachtungsinstrumente eingesetzt (strukturierte Beobachtung des Projektverlaufs durch BetreuerInnen der Styria Vitalis). Ziel ist Beobachtung der Implementierbarkeit und Nachhaltigkeit des Projekts bzw. des Verlaufs des parallel zu den Häusern initiierten Transferprojekts im Bundesland. Der abschließenden Evaluationsbericht dokumentiert den Prozessverlauf und bewertet – auch auf Basis von Interviews und Fokusgruppen – die Implementierung, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Projekts in fünf Häusern und einer Transfergruppe.
Durchführung Karl Krajic (wissenschaftliche Leitung), Bernhard Saupe
Stand abgeschlossen Laufzeit 2/2015 - 6/2017
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Provision of the Representativeness Study on Agriculture Sector
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs im europäischen Landwirtschaftssektor bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten des Sektors; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner im Landwirtschaftssektor. Der Anstoß für dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission gegeben, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.eurofound.europa.eu/observatories/eurwork/comparative-information/representativeness-of-the-european-social-partner-organisations-agriculture-sector
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2015 - 12/2015
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Testing EU citizenship as "labour citizenship" from cases of labour rights violations to a strengthened labour-rights regime
Beschreibung Although all EU workers are entitled to the same labour rights across the entire EU region, in praxis this often does not materialize. Equal employment terms and conditions with regards to labour laws are especially unfulfilled in low-qualified and low-paid jobs, which often take the form of seasonal work, internships, domestic work or are facilitated by private work agencies. In addition, employee status often lacks the basic standards of fully-fledged employment contracts (thus creating what is commonly referred to as precarious employment). The project brings together 12 partner organizations who collect EU and non-EU migrant workers' testimonies about serious labour rights violations in the EU. In this project, we use the testimonies as the basis for discussing the role of EU and national labour related institutions (labour inspection, labour offices, etc.) and laws (ex. public procurement directives, seasonal workers directive). The project adopts the normative position that decent wage and working conditions are necessary for enabling EU citizens’ full democratic participation, granting labour citizenship. The objective of the project is to study EU citizens' mobility both from the perspective of economically weak regions (as a source of work migration) and from the perspective of the places of destination where migration influences labour dynamics and the broader social milieu. We emphasize the concrete experience of migrant workers and seek to translate it to broader discussions on the future of labour in Europe.
Durchführung Bettina Haidinger
Stand abgeschlossen Laufzeit 1/2015 - 8/2016
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Arbeitsbeziehungen in liberalisierten Wirtschaftssektoren in Österreich
Beschreibung Im Gegensatz zum in Österreich dominanten Modell der Arbeitsbeziehungen (annähernd lückenlose kollektivvertragliche Abdeckung durch Pflichtmitgliedschaft der Unternehmen in der Wirtschaftskammer) sind die Arbeitsbeziehungen in den meisten liberalisierten Wirtschaftsbereichen nur rudimentär entwickelt bzw. noch im Entstehen begriffen. Dies ist, so die Hypothese, hauptsächlich der Besonderheit der Interessenvertretungsstrukturen auf Arbeitgeberseite geschuldet. Ziel dieses Projekts ist die Erfassung der (verbandlichen) Vertretungsstrukturen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in ausgewählten Branchen, die der Marktliberalisierung und oftmals auch der Liberalisierung der Arbeitsmärkte ausgesetzt waren/sind, sowie deren Auswirkungen auf die Gestaltung der Arbeitsbeziehungen.
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 12/2014 - 3/2016
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Strukturelle Reformen und die Folgen für soziale Sicherheit, Gleichheit und Demokratie in Europa
Beschreibung Nachdem die Mitgliedsländer jahrelang dazu aufgefordert wurden, ihre Budgetdefizite abzubauen, ist die Europäische Kommission in letzter Zeit dazu übergegangen, strukturelle Reformen zu verlangen. Dieses Projekt geht der Frage nach, was genau strukturelle Reformen sind und welche Auswirkungen sie auf Armut, Ungleichheit und demokratische Entscheidungsfindungsprozesse haben. Unter anderem werden dazu die länderspezifischen Empfehlungen, die im Rahmen des Europäischen Semesters vorgelegt werden, untersucht. Die Ergebnisse und Berichte sind auf folgender Website abrufbar: https://wien.arbeiterkammer.at/service/studien/eu/Strukturelle_Reformen_in_Europa.html
Durchführung Christoph Hermann, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 12/2014 - 3/2015
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Sozialwissenschaftliche Berufsqualifizierung. 5. Postgradualer Lehrgang 2014-2016 für die internationale sozialwissenschaftliche Forschung (SOQUA)
Beschreibung SOQUA ist eine gemeinsame Initiative der drei außeruniversitären Institute SORA, FORBA und ZSI zur Berufsqualifizierung in den Sozialwissenschaften. Die postgradualen Lehrgänge vermitteln Kenntnisse über die sozialwissenschaftliche Forschungspraxis, Projektmanagement, qualitative und quantitative Methoden der angewandten Sozialwissenschaft sowie über zentrale Themen europäischer Sozialforschung. Sie richten sich an akademische BerufseinsteigerInnen und junge ForscherInnen, die in der angewandten Sozialwissenschaft tätig sind. Der fünfte Lehrgang 2014-2016 beginnt im November 2014 und endet im Frühjahr 2016. Er umfasst in fünf Modulen 32 Seminartage/40 ECTS-Punkte. Für weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung besuchen Sie bitte folgende Seite: http://www.soqua.net/
Durchführung Ursula Holtgrewe, Jörg Flecker, Thomas Riesenecker-Caba, Bettina Stadler
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 6/2016
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"Industrie 4.0" - eine arbeitssoziologische Einschätzung
Beschreibung 'Industrie 4.0' meint die Ausstattung von Produkten und Maschinen mit „intelligenten“ Sensoren und Funkchips, die so mit teils betriebsübergreifenden Systemen der Produktionsplanung und Steuerung vernetzt sind, dass sich Produktions- und Wertschöpfungsprozesse quasi selber, zu einem großen Teil automatisiert, steuern, ohne dabei Flexibilität und Reaktionsfähigkeit einzubüßen. Diese Diskussion entstammt zum Teil der deutschen und europäischen Diskussion um die Erneuerung der Industriepolitik, zum anderen den eher aus den USA stammenden Debatten um Automatisierung, Digitalisierung und „big data“. Auch in Österreich kommt die Diskussion langsam in Gang – mit einem eher industriepolitischen Akzent. Solche veränderten Strukturen und Strategien industrieller Fertigung haben Auswirkungen auf die Arbeit: Bestimmte Aufgaben und Jobs werden automatisiert, andere auf- oder abgewertet. Flexibilitäts- und Qualifikationsanforderungen verändern sich, wenn menschliche Arbeit und automaisierte Steuerung ineinandergreifen. Fragen von Kontrolle, Datenschutz Partizipation und Selbstbestimmung in der Arbeit stellen sich neu. Das Projekt nimmt eine Bestandsaufnahme der Diskussion um „Industrie 4.0“ mit besonderem Akzent auf die Auswirkungen auf die Arbeit und deren Gestaltungsmöglichkeiten vor und erstellt dazu einen Literaturbericht. Es stellt die aktuelle Diskussion um „neue“ Technologien in den Zusammenhang des sozialwissenschaftlichen Wissensstandes über Automation, Arbeit und die Implementation neuer Technologien. In dieser Sichtweise ergibt sich ein differenziertes Bild von Auf- und Abwertungsprozessen, Risiken und Problemzonen zukünftiger industrieller Arbeit und Themen der Gestaltung und Regulierung, das gegenwärtige und zukünftige Handlungsfelder von Interessenvertretung, Sozialpartnerschaft und Politik deutlicher konturiert.
Durchführung Ursula Holtgrewe, Thomas Riesenecker-Caba, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 8/2015
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Umstrukturierung in Österreich
Beschreibung Umstrukturierungen in Form von Auslagerungen, Outsourcing, Ausgliederungen, Verschmelzungen u.a.m. prägen Österreich seit Jahrzehnten. Im Jahr 2005 wurden Betriebsräte von österreichischen Schlüsselbetrieben über die Praxis und Auswirkungen von Umstrukturierungen befragt. Diese Untersuchung wird 2015 – mit Bezug auf heutige Rahmenbedingungen – wiederholt. Das Projekt beinhaltet die Durchführung einer quantitativen Erhebung bei Betriebs- und AufsichtsrätInnen in größeren Betrieben mittels einer Online-Befragung.
Durchführung Hubert Eichmann, Bernhard Saupe
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 12/2015
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Pflege und Betreuung - eine Zukunftsbranche?
Beschreibung Das interdisziplinäre Forschungspraktikum im Masterstudium Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien fand im Studienjahr 2014/15 in Kooperation mit der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) und der AK Wien, Abteilung Arbeitsmarkt und Integration, statt. In quantitativen und qualitativen empirischen Projekten bearbeiteten die Studierenden des Forschungspraktikums verschiedene Aspekte des Rahmenthemas "Pflege und Betreuung" und beleuchteten dabei mit unterschiedlichen Forschungsmethoden Fragestellungen zur formellen und informellen Pflege in Österreich. Die Ergebnisse wurden in einem Sammelband veröffentlicht und können unter folgendem Link https://media.arbeiterkammer.at/wien/PDF/studien/Pflege-und-Betreuung_Abschlussbericht.pdf abgerufen werden.
Durchführung Karin Sardadvar (FORBA), Agnes Kügler (WU Wien), Katharina Miko (WU Wien) sowie die Studierenden des interdisziplinären Forschungspraktikums an der WU Wien im Studienjahr 2013/14
Stand abgeschlossen Laufzeit 11/2014 - 6/2015
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Arbeitszeitflexibilisierung auf betrieblicher Ebene in KMU
Beschreibung In den letzten Jahren stand in Österreich die Arbeitszeitflexibilisierung immer wieder im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Dabei geht es in erster Linie um die Ermöglichung von Durchrechnungszeiträumen, in denen die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit in bestimmten Rahmenbreiten schwanken können, ohne dass dafür Überstundenzuschläge bezahlt werden müssen. Das Arbeitszeitgesetz gibt dafür einen Rahmen vor, die Umsetzung bedarf aber einer kollektivvertraglichen Regelung. Man weiß jedoch wenig darüber, inwieweit die bestehenden Flexibilisierungsspielräume tatsächlich genützt werden und wie die betriebliche Praxis der Arbeitszeitflexibilisierung aussieht. Diese Studie trägt dazu bei, eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für weitere Diskussionen zur Arbeitszeitflexibilisierung in Österreich zu schaffen. Ziel ist es einerseits, die Regulierung, Verbreitung, Variation und Effektivität von Arbeitszeitflexibilisierung und die betrieblich geübte Praxis (Durchrechnungszeiträume und Bandbreiten) zu erheben und andererseits, die Motive, Interessen und Bedürfnisse der betrieblichen AkteurInnen und mögliche Konflikte zu verstehen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die betriebliche Praxis der Arbeitszeitflexibilisierung in KMU gelegt.
Durchführung Christoph Hermann, Ursula Holtgrewe, Bernhard Saupe, Annika Schönauer, Manfred Krenn
Stand abgeschlossen Laufzeit 10/2014 - 9/2015
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Arbeit und technischer Wandel in der Kreativwirtschaft. Erwerbsbiografien zwischen lokalen kreativen Milieus und Perspektiven virtueller Arbeit
Beschreibung In diesem Kooperationsprojekt mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden Veränderungen der Arbeit in der Kreativwirtschaft und der Erwerbsbiografien von Beschäftigten vor dem Hintergrund des ökonomischen und technischen Wandels analysiert. Das Projekt umfasst zwei miteinander verschränkte empirische Stränge: Im ersten Schwerpunkt wird die „Nachhaltigkeit“ von Arbeits- und Lebensbedingungen analysiert; dies erfolgt in Form einer qualitativen Follow-Up-Studie mit bereits 2005 befragten Kreativschaffenden. Zehn Jahre später zeigt sich, wie sich Branchenstrukturen und Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Erwerbstätigen verändert haben. Eine zentrale Frage ist dabei, wie KreativarbeiterInnen mit technischen Entwicklungen umgehen, insbesondere mit jenen, die sich durch die anhaltende Dynamik in den IKT ergeben - und inwiefern lokale Milieus und physisch verortete Netzwerkbeziehungen entscheidend bleiben. Im zweiten Teil wird vertiefend auf das Phänomen Crowdwork eingegangen, bei dem Ausschreibungen über Onlineplattformen abgewickelt werden. Interviews mit CrowdworkerInnen geben einen Einblick in die Arbeits- und Lebensrealitäten, die mit dieser neuen Form von selbständiger Beschäftigung einhergehen.
Durchführung Philip Schörpf, Annika Schönauer, Hubert Eichmann, Jörg Flecker
Stand abgeschlossen Laufzeit 9/2014 - 2/2016
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Erwerbstätige pflegende Angehörige in Österreich
Beschreibung Das Projekt untersucht die Spannungen zwischen dem österreichischen Langzeitpflegeregime, das maßgeblich auf dem Modell einer nicht erwerbstätigen weiblichen Pflegenden in Abhängigkeit von einem männlichen Ernährer fußt, und den tatsächlichen Pflegearrangements der steigenden Anzahl erwerbstätiger pflegender Angehöriger in Österreich. Erforscht wird, wie diese Pflegearrangements auf der Mikroebene der Pflegenden in deren persönlichem Netzwerk aus Co-Pflegenden ausgehandelt, organisiert und gedeutet werden. Dabei wird auch untersucht, wie unterschiedliche Pflegearrangements mit der Beschäftigungs- und Einkommenssituation sowie der sozialen Absicherung der Pflegenden interagieren. In einem weiteren Schritt werden die Implikationen der Ergebnisse der qualitativen Forschung für das österreichische Langzeitpflegeregime analysiert. Basierend auf der empirischen Forschung sowie auf Makrodaten und Pflegeregime-Analysen werden Schlussfolgerungen auf politischer Ebene gezogen.
Durchführung Ingrid Mairhuber, Karin Sardadvar
Stand abgeschlossen Laufzeit 7/2014 - 4/2017
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Provision of the Representativeness Study on Ports
Beschreibung Das im Auftrag von Eurofound durchgeführte Projekt zielt darauf ab, notwendige Informationen zur Unterstützung des sektoralen Sozialdialogs im europäischen Hafensektor bereitzustellen. Die Studie besteht aus drei Hauptteilen: zunächst einer knappen Darstellung der wirtschaftlichen Besonderheiten des Sektors; einer Analyse der relevanten Sozialpartnerorganisationen aller Mitgliedsstaaten, insbesondere ihrer Mitgliederstruktur, ihrer Rolle im Kollektivverhandlungssystem und im politischen Konsultationsverfahren sowie ihrer Mitgliedschaften in nationalen und europäischen Dachverbänden; und schließlich einer Analyse der relevanten europäischen Verbände, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Verhandlungsfähigkeit. Ziel des Projekts ist die Identifizierung der relevanten nationalen und europäischen Sozialpartner im Hafensektor. Der Anstoß für dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission gegeben, ihrem Wunsch entsprechend, jene europäischen Sozialpartnerverbände zu identifizieren, die im Konsultationsverfahren gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.eurofound.europa.eu/observatories/eurwork/comparative-information/representativeness-of-the-european-social-partner-organisations-ports-sector
Durchführung Georg Adam
Stand abgeschlossen Laufzeit 6/2014 - 8/2015
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