In der folgenden Aufstellung sind alle aktuellen und früheren
Forschungsprojekte beschrieben.
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die Forschungsbereiche
auf die Projekte zu.
| Work and Life Quality in New and Growing Jobs (WALQING) | |||
|---|---|---|---|
| Beschreibung | Die Europäische Union hat sich seit den 90er Jahren vorgenommen, in den Mitgliedsländern "mehr und bessere Jobs" zu schaffen, und in der Tat ist in den "alten" EU-Mitgliedsstaaten zwischen 1995 und 2006 die Erwerbstätigkeit um 10% gestiegen. Frauen verzeichnen einen überproportionalen Anteil an diesem Beschäftigungswachstum. Jedoch erweisen sich die "neuen" Jobs nicht als notwendigerweise "besser". In vielen EU-Ländern wächst die Zahl prekärer, gering entlohnter Arbeitsplätze, speziell im Dienstleistungsbereich. Das betrifft sowohl die klassischen Niedriglohnbereiche wie Handel, Gebäudemanagement oder Gastgewerbe, als auch wissensintensivere Branchen wie z.B. die Weiterbildung oder manche Kreativindustrien. WALQING untersucht in neuer Breite und Tiefe die Zusammenhänge zwischen neuen und expandierenden Jobs, den Arbeitsbedingungen in diesen Jobs und den mehr oder weniger günstigen Ergebnissen für die Arbeits- und Lebensqualität der Beschäftigten. Dazu kombiniert das Projekt die vertiefte Analyse der hauptsächlichen europäischen Datensätze zur Arbeits- und Lebensqualität mit der Untersuchung von Politik und Problemwahrnehmung nationaler und europäischer Sozialpartner und anderer Stakeholder. Es untersucht in Niedriglohnbranchen, die auf der Grundlage dieser Analysen ausgewählt werden, die Strategien und Handlungskontexte von Unternehmen und die beruflichen Verläufe und Handlungsmuster der Beschäftigten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Situation sozial "verwundbarer" Gruppen (wie Jugendliche, MigrantInnen, Ältere, u.U. Frauen) und den Auswirkungen von neuen, flexiblen Arbeitsformen und Beschäftigungsverhältnissen. | ||
| Durchführung | Ursula Holtgrewe, Annika Schönauer, Christine Wagner | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 12/2009 - 11/2012 |
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| Projektmanagement für GSK-Forschungsinstitute | |||
| Beschreibung | Ziel des Vorhabens ist es, allgemeine Methoden des Projektmanagement (PM) an die Situation in GSK-Forschungsinstituten anzupassen. Dafür werden in der Wirtschaft angewandte PM-Konzepte der Praxis und dem Bedarf von Forschungsinstituten gegenüber gestellt. Daraus wird ein Projektmanagementkurs entwickelt, der den Wünschen und Anforderungen von geistes-, sozial und kulturwissenschaftliche (GSK-)Forschungsinstituten entspricht. Zudem werden Standarddokumente des Projektmanagement angepasst und auf Forschungsinstitute zugeschnitten. Der besondere Nutzen des Vorhabens liegt darin, dass Forschungsinstitute einerseits mit professionellen Vorgangsweisen in der Industrie konfrontiert werden und dass andererseits auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingegangen wird. | ||
| Durchführung | Thomas Riesenecker-Caba, Jörg Rainer (Rainer Solutions Consulting) | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 12/2009 - 3/2010 |
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| WORKABLE – Making Capabilities Work | |||
| Beschreibung | Im November 2009 beginnt das EU-Projekt WORKABLE (7. Rahmenprogramm), an dem FORBA zusammen mit 12 weiteren Partnerinstituten aus 10 europäischen Staaten beteiligt ist. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird von der Universität Bielefeld/Fakultät für Erziehungswissenschaft geleitet. Den heuristischen Rahmen von WORKABLE bildet der so genannte Capabilities-Ansatz von Amartya Sen, der Frage nachgeht, welche persönlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllt sei müssen, damit Menschen ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Workable wird der Frage nachgehen welche Fähigkeiten und Kompetenzen (Capabilities) Jugendliche und junge Menschen benötigen, um aktiv an der Gesellschaft teilhaben zu können und ihr Privatleben wie auch ihre Integration in das Erwerbsleben eigenen Interessen und Vorstellungen gestalten zu können. Die geplanten Forschungsaktivitäten werden sich auf Übergänge zwischen Schule – Ausbildung –Berufsleben konzentrieren. Welche bildungspolitischen Strategien werden in europäischen Staaten implementiert, um den Jugendlichen/jungen Menschen zu ermöglichen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen so zu entfalten, dass sie als aktive BürgerInnen an der Gesellschaft teilnehmen können. FORBA wird sich im Rahmen des Projektes v.a. mit den überbetrieblichen Lehrwerkstätten bzw. der Ausbildungsplatzgarantie beschäftigen. | ||
| Durchführung | Roland Atzmüller, Bettina Haidinger | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 11/2009 - 10/2012 |
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| Teilzeitarbeit von Frauen in der Steiermark | |||
| Beschreibung | Die Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit in den letzten beiden Jahrzehnten ist ausschließlich auf zusätzliche Teilzeitbeschäftigungen von Frauen zurückzuführen. Die Teilzeitbeschäftigung von Frauen nimmt deshalb einen immer größeren Stellenwert ein. Dennoch kann nicht von der Teilzeitbeschäftigung gesprochen werden, denn Teilzeitbeschäftigungen sind in sich sehr vielfältig und dies sowohl aus der Perspektive der Frauen als auch aus jener der Betriebe heraus betrachtet. Zudem kann auf ein Spannungsfeld geschlossen werden, in dem sich teilzeitbeschäftigte Frauen und Teilzeitarbeit anbietende Unternehmen bewegen. Die Interessen von Frauen an Teilzeitarbeit können mit jenen der Betriebe harmonieren, diesen aber auch diametral entgegengesetzt sein. In diesem Projekt soll deshalb die Komplexität von Motivlagen, Interessen und Beurteilungen von Teilzeitbeschäftigung von Frauen in der Steiermark in Abhängigkeit von Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren dargestellt werden. Im Zentrum stehen dabei sowohl die Teilzeit arbeitenden Frauen als auch die Teilzeit anbietenden Unternehmen. Dabei wird Teilzeitbeschäftigung mit der individuellen Situation der weiblichen Teilzeitbeschäftigten einerseits und den Rahmenbedingungen und Personaleinsatzstrategien des Unternehmens andererseits in Zusammenhang gesetzt, um der Komplexität der verschiedenen Konstellationen von Teilzeitarbeit gerecht werden zu können. | ||
| Durchführung | Marion Vogt, Alfons Bauernfeind | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 11/2009 - 5/2010 |
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| Arbeitsbedingungen in Österreich | |||
| Beschreibung | Das Projekt Arbeitsbedingungen in Österreich im Auftrag des BMASK liefert einerseits einen Überblick über relevante Repräsentativerhebungen sowie andererseits ein aktuelles Bild zu unterschiedlichen Aspekten von Arbeitsbedingungen in Österreich: Beschäftigungsformen, Arbeitszeitmuster, Einkommen, Arbeitsorganisation, Arbeitsbelastungen, berufliche Weiterbildung, Arbeitszufriedenheit. Abhängig von der vorhandenen Datenlage erfolgen weiters eine Einordnung Österreichs in den EU-Kontext sowie Längsschnittanalysen zur Veränderung von Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen in den letzten 10-15 Jahren. | ||
| Durchführung | Hubert Eichmann, Marion Vogt, Alfons Bauernfeind, Jörg Flecker, Bernhard Saupe | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 10/2009 - 12/2009 |
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| Mapping study on trade union practices in fighting discrimination and promoting diversity, Case Study Youth Representative | |||
| Beschreibung | The project consists of a pan-Europe (35-country) mapping exercise of what is happening in the area of trade union responses to discrimination. In each of five areas of discrimination in which the EU has acted - racial or ethnic origin, religion or belief, age, disability or sexual orientation - the ways in which the unions in each country have been attempting to combat discrimination will be subject of the research. | ||
| Durchführung | Bettina Haidinger | ||
| Stand | abgeschlossen | Laufzeit | 10/2009 - 12/2009 |
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| Internationale Beispiele für Arbeitszeitverkürzung, -umverteilung und -flexibilisierung – selektive Aktualisierung | |||
| Beschreibung | Bereits im Jahr 2001 legte FORBA einen vom Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Auftrag gegebenen Bericht vor, der eine Übersicht der arbeitszeitpolitischen Maßnahmen in einer Reihe von Mitgliederstaaten in der Europäischen Union enthielt. Heute ist das Thema aktueller denn je. Durch die Auswirkungen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt in Form stark steigender und vermutlich längere Zeit anhaltender Arbeitslosigkeit rückt die Sicherung der Beschäftigung durch eine Verkürzung und Umverteilung von Arbeitszeit wieder stärker in das öffentliche Interesse. Aus diesem Grund widmet sich die aktuelle Studie für das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz der Aufarbeitung aktueller arbeitszeitpolitischer Maßnahmen in ausgewählten Ländern der Europäischen Union. Der Fokus der Dokumentenrecherche und der ExpertInnenbefragung liegt dabei auf jenen Maßnahmen, die auf die Schaffung oder Sicherung von Beschäftigung abzielen. Dazu zählen beispielsweise Arbeitszeitmaßnahmen in der Krise, wie Kurzarbeit, die Verkürzung und Umverteilung von Arbeitszeit sowie Berufsunterbrechungen. | ||
| Durchführung | Annika Schönauer, Jörg Flecker, Christoph Hermann | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 9/2009 - 11/2009 |
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| Umstrukturierungen im Krankenhaus und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen | |||
| Beschreibung | Die Arbeitssituation der Beschäftigten in den Krankenhäusern ist in den letzten Jahren durch tief greifende Veränderungen im Gesundheitswesen geprägt. Das Forschungsprojekt geht empirisch der Frage nach, welche Strategien Krankenhäuser einschlagen, um den reformbedingten neuen Anforderungen zu begegnen und welche Auswirkungen diese Strategien oder Maßnahmen auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in Krankenhäusern haben. | ||
| Durchführung | Ulrike Papouschek | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 7/2009 - 12/2010 |
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| Die Bedeutung des Konzepts des "Lebenslangen Lernens" für gering qualifizierte Personengruppen sowie ihre spezifischen Bedürfnisse an Weiterbildung | |||
| Beschreibung | Das Forschungsprojekt stellt sich die Frage mit welchen Anforderungen und Zumutungen in Bezug auf ihre Bildungs- und Weiterbildungsaktivitäten gering qualifizierte Menschen im Kontext des Wissensgesellschaftstheorems konfrontiert werden und wie sich das auf die Verteilung sozialer Chancen und ihre Legitimierung auswirkt? Im speziellen wird dabei auf die Implikationen des Imperativs des "lebenslangen bzw. lebensbegleitenden" Lernens eingegangen. Im Projekt sollen dazu Studien und Forschungsergebnisse zum Weiterbildungssystem kritisch analysiert werden. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, welche Art von Wissen im Weiterbildungssystem vermittelt wird, welche Fähigkeiten und Kompetenzen zu dessen Aneignung notwendig sind und welche Gruppen in welcher Weise davon profitieren bzw. ausgeschlossen sind. | ||
| Durchführung | Manfred Krenn | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 6/2009 - 12/2009 |
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| Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz in Österreich. Entwicklung eines Argumentariums | |||
| Beschreibung | Vorhandene Ergebnisse von Strategien und Maßnahmen der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz werden zu wenig genutzt. Zugleich sind Studienergebnisse, existierende Reviews und Analysen oft nicht bekannt. Häufig obliegt es einzelnen ProjektträgerInnen Argumente für die durchzuführenden Maßnahmen vorzubringen. FORBA erstellt deshalb gemeinsam mit ppm Forschung und Beratung ein Argumentarium, das die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz in Österreich hervorhebt. Mit diesem Argumentarium soll EntscheidungsträgerInnen und FördergeberInnen ebenso wie UmsetzerInnen von Maßnahmen der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz (ProjektträgerInnen, GeschäftsführerInnen bzw. Personalverantwortliche und BetriebsrätInnen) ein forschungsbasiertes Instrumentarium zur Verfügung gestellt werden, deren Argumente einerseits auf systematischen Reviews und andererseits auf Einstellungen der so genannten "player" im Feld der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz bzgl. Gestaltung, förderlicher und hinderlicher Aspekte, aber auch bevorzugter Begrifflichkeiten und Kommunikationswegen beruhen. | ||
| Durchführung | Marion Vogt | ||
| Stand | laufend | Laufzeit | 3/2009 - 2/2010 |
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