Im Dienste öffentlicher Güter: Akteure, Institutionen, Praktiken

Beschreibung Entgegen weit verbreiteten Vorstellungen hat sich die Arbeit gerade in den öffentlichen Diensten in den letzten Jahrzehnten durch neue Organisationskonzepte, Privatisierung und Rationalisierung grundlegend verändert. Die Studie zeichnet die Umbrüche aus der Perspektive der Beschäftigten nach und analysiert, wie die betroffenen Personen die Entwicklungen deuten und verarbeiten. Für die Erhebung wurde der ökonomisch und kulturell recht homogene Bodenseeraum ausgewählt, um die Unterschiede in den nationalstaatlich geprägten Organisationsmustern und Arbeitsbeziehungen sowie deren Reformen herauszuarbeiten. In einer ersten Projektphase werden Sekundäranalysen über die Bereiche Gesundheit, Post und Kommunalverwaltung durchgeführt.Im Hauptteil der Untersuchung sollen in diesen Arbeitsfeldern insgesamt 160 qualitative Interviews unter anderem über die Erwerbsbiografien, den Wandel von Organisation und Arbeit, die beruflichen Identitäten und das Arbeitsethos durchgeführt werden. Dabei werden - im Sinne einer innovativen Vorgehensweise in der vergleichenden Forschung - gemischte Teams mit Mitgliedern aus den verschiedenen beteiligten Ländern sowohl die Interviews als auch die Interpretationen durchführen.
Durchführung Jörg Flecker, Manfred Krenn
Auftraggeber FWF Der Wissenschaftsfonds
Kooperation In dieser Studie kooperiert FORBA mit dem Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen und dem Hamburger Institut für Sozialforschung.
Stand abgeschlossen
Laufzeit 8/2010 - 1/2013