Arbeit und technischer Wandel in der Kreativwirtschaft. Erwerbsbiografien zwischen lokalen kreativen Milieus und Perspektiven virtueller Arbeit

Beschreibung In diesem Kooperationsprojekt mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden Veränderungen der Arbeit in der Kreativwirtschaft und der Erwerbsbiografien von Beschäftigten vor dem Hintergrund des ökonomischen und technischen Wandels analysiert. Das Projekt umfasst zwei miteinander verschränkte empirische Stränge: Im ersten Schwerpunkt wird die „Nachhaltigkeit“ von Arbeits- und Lebensbedingungen analysiert; dies erfolgt in Form einer qualitativen Follow-Up-Studie mit bereits 2005 befragten Kreativschaffenden. Zehn Jahre später zeigt sich, wie sich Branchenstrukturen und Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Erwerbstätigen verändert haben. Eine zentrale Frage ist dabei, wie KreativarbeiterInnen mit technischen Entwicklungen umgehen, insbesondere mit jenen, die sich durch die anhaltende Dynamik in den IKT ergeben - und inwiefern lokale Milieus und physisch verortete Netzwerkbeziehungen entscheidend bleiben. Im zweiten Teil wird vertiefend auf das Phänomen Crowdwork eingegangen, bei dem Ausschreibungen über Onlineplattformen abgewickelt werden. Interviews mit CrowdworkerInnen geben einen Einblick in die Arbeits- und Lebensrealitäten, die mit dieser neuen Form von selbständiger Beschäftigung einhergehen.
Durchführung Philip Schörpf, Annika Schönauer, Hubert Eichmann, Jörg Flecker
Auftraggeber Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank. FORBA ist Projektpartner des Instituts für Soziologie an der Universität Wien
Stand abgeschlossen
Laufzeit 9/2014 - 2/2016
Dokumente Arbeit und technischer Wandel in der Kreativwirtschaft. Erwerbsbiografien zwischen lokalen kreativen Milieus und Perspektiven virtueller Arbeit  PDF (224kB)