Protecting Mobility through Improving Labour Rights Enforcement in Europe

Beschreibung Der Schutz von ArbeitnehmerInnenrechten in grenzüberschreitenden Entsendungen wird von Forschung und Gewerkschaften vielfach als unzureichend eingestuft. Lohn-und Sozialbetrug, undurchsichtige Arbeitsvermittlungen, und die Missachtung gewerkschaftlicher Rechte sind weit verbreitete Probleme bei der Entsendung von Arbeitskräften. Zwar zielte die Einführung regulatorischer und technischer Bestimmungen für den Einsatz und die Kontrolle von Entsendungen darauf ab, Arbeits- und Sozialstandards auch in der grenzüberschreitenden Arbeitserbringung zu schützen und zu bewahren, oftmals erfolgt die Implementierung und vor allem die Durchsetzung derartiger Maßnahmen auf nationalstaatlicher Ebene nur schleppend. Das aktuelle Projekt, das FORBA gemeinsam mit KollegInnen aus Finnland, der Tschechischen Republik, Norwegen, Italien und Belgien durchführt, durchforstet in einer Reihe von Workshops den Stand der umgesetzten Maßnahmen, analysiert erfolgreiche Praxen nationaler Behörden und Sozialpartner als auch persistente Lücken für einen umfassenden ArbeitnehmerInnenschutz im Kontext von Entsendungen.
Durchführung Bettina Haidinger
Auftraggeber Europäische Kommission, DG Employment, Social Affairs and Inclusion, Program EaSI-Progress: Posting of workers: enhancing administrative cooperation and access to information (VP/2016/006)
Kooperation Koordination: University of Jyväskylä (FI), Projektpartner: University of Padua (I), SOLIDAR (B), Multicultural Centre Prague (CZ), FAFO (Institute for Labour and Social Research) (NO)
Stand laufend
Laufzeit 1/2017 - 12/2018
Dokumente Invitation_Workshop_PROMO_Helsinki_23-24Mai2017  PDF (240kB)