e-Work: 4. Workshop

Workshop 4 aus der Serie "e-Work – Neue Jobchancen realisieren"

Personal- und Qualifikationsbedarf im IT-Sektor

Zeit: 10. April 2002 von 13:30-17:00
Ort: Industriellenvereinigung (IV), 1030, Schwarzenbergplatz 4,
Krupp-Saal (1. Stock)
Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm

13:30 – 15:00 Die Ruhe nach dem Sturm: Personal- und Qualifikationsbedarf im IT-Sektor und Schlussfolgerungen für Qualifizierungsmaßnahmen
Manfred Krenn, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) Wien
Kommentar: Helene Schiffbänker, Joanneum Research, Wien
Diskussion
15:00 – 15:30 Kaffe- und Teepause
15:30 – 17:00 Softwareentwicklung im Spannungsfeld von Produkt- und Kundenorientierung: Interaktionsarbeit als Anforderung an EntwicklerInnen
Annegret Bolte, Institut für Sozialforschung (ISF) München
Kommentar: Walter Kacirek, BEST Training, Wien
Diskussion

Die Workshopreihe "e-work – neue Jobchancen realisieren" dient der Fortsetzung und Vertiefung der auf der Konferenz "e-work: Neue Jobchancen – real oder virtuell?" im November 2000 bearbeiteten Themen und wird vom AMS Wien in Kooperation mit AK Wien, WK Wien, Industriellenvereinigung und ÖGB veranstaltet.

Die inhaltliche Leitung und organisatorische Durchführung liegt bei FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt).

Abstract

Nach einem Boom im IT-Sektor und den begleitenden Klagen über einen eklatanten Fachkräftemangel ist es nun etwas ruhiger geworden. In diesem letzten Workshop der Reihe e-work - neue Jobchancen realisieren soll daher Art und Ausmaß des aktuellen Bedarfs an Personal und Qualifikationen in der IT-Branche resümiert werden. Andererseits wird der Frage nachgegangen, wie sich Zugangs- und Arbeitsmarktchancen für Quer- und UmsteigerInnen (wie Arbeitslosen, Frauen oder älteren Menschen) in diesen neuen Tätigkeitsfeldern entwickelt haben. In einem ersten Schritt wird - nach dem Hype der new economy - Bilanz gezogen über die Wirksamkeit von gezielten Weiterbildungsmaßnahmen; dabei soll geklärt werden, wie Betriebe ihren Bedarf an IT-Fachkräften decken und welche Präferenzen sie im Hinblick auf die Formen der Beschäftigung haben. In einem zweiten Schritt wird ein immer wichtiger werdender Aspekt der IT-Qualifikationen näher beleuchtet, nämlich die interaktiven und kommunikativen Kompetenzen (auch soft skills genannt), die in vielen der neuen Berufsfelder ebenfalls von großer Bedeutung sind.