Dokumentation der internationalen Konferenz: "Demokratie in Arbeit? – Chancen demokratischer Teilhabe in einer flexibilisierten Arbeitswelt"

am 4. Oktober 2005 im Museumsquartier Wien

Veranstaltet von FORBA in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Wien, dem bm:bwk, der Arbeiterkammer Wien und der GPA.

In einem von verschärfter globalisierter Konkurrenz, Standortnationalismus und der Dominanz ökonomischer Sachzwanglogik geprägten Klima erhält allein das Stellen der Frage: Wieviel und welche Demokratie braucht die Arbeitswelt? einen Hauch von Obszönität. Und dennoch ist das Problem demokratischer Teilhabechancen und -möglichkeiten in dem Kernbereich unserer Gesellschaft schlechthin aktueller denn je: das Ausgeliefertsein an den Markt, das sich für viele Menschen in zunehmender Existenzunsicherheit, steigendem Arbeitsdruck und grenzenloser Verfügbarkeit ausdrückt, verlangt nach neuen Formen demokratischer Gestaltung und Kontrolle.

In dieser Situation stellte die Konferenz einen Kontrapunkt zum Mainstream wissenschaftlicher und politischer Diskussion dar, der die Frage nach den Chancen demokratischer Mitbestimmung in der Arbeitswelt sowie der Teilhabe an Arbeit dem vorherrschenden ökonomisierten Diskurs entgegenstellt.

Papers sowie Präsentationen der Referate auf der Konferenz zum Abspeichern hier: