Changes in working life and the appeal of right-wing populism in Europe
Wandel der Arbeitswelt und Rechtspopulismus in Europa

Internationale Konferenz zum Zusammenhang individueller Wahrnehmungen sozio-ökonomischen Wandels und politischer Orientierungen.

17. - 18. Juni 2004
Renner-Institut
Eingang Gartenhotel Altmannsdorf
Hoffingergasse 26-28
1120 Wien

veranstaltet von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, dem Renner Institut Wien, WZW Wien und dem SIREN-Netzwerk

Programm der Konferenz(44kB)
Abstracts (164kB)
Information in English: http://www.siren.at

Die Arbeitswelt in Europa befindet sich im Umbruch: Der beschleunigte Strukturwandel, das Entstehen neuer Sektoren, Privatisierung und Umstrukturierungsprozesse auf Unternehmensebene, wachsende Unsicherheit am Arbeitsplatz und die Ausbreitung neuer Beschäftigungsformen tragen dazu bei, die Arbeitbedingungen in Europa grundsätzlich zu verändern. Diese Veränderungen wirken sich nicht nur auf die wirtschaftliche und soziale Position der Beschäftigten aus, sondern beeinflussen auch deren persönliche und soziale Identität. Zeitgleich mit diesen Umbrüchen wurde in vielen europäischen Ländern die Stärkung rechtpopulistischer und -extremer Parteien zum drängenden Problem. Untersuchungen zum Thema gehen zwar oft von einem Zusammenhang zwischen diesen beiden Phänomenen aus, bislang stehen die Intensivierung des Austauschs und gemeinsame Untersuchungen zwischen der Arbeitsforschung einerseits und der Rechtsextremismusforschung andererseits aber noch aus.

Genau diese Lücke zu füllen, ist das Anliegen der Konferenz "Wandel der Arbeitswelt und Rechtspopulismus in Europa". Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Wie gehen Menschen mit den Auswirkungen des Wandels in Arbeit und Beschäftigung um?
  • Welche Strategien entwickeln sie, um sich mit der wachsenden Unsicherheit in der Arbeitswelt zurecht zu finden?
  • Welche Auswirkungen haben die Veränderungen der letzten Jahre auf politischer Ebene?
  • Besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Veränderungen und dem wachsenden Zuspruch, dessen sich rechtpopulistische und -extreme Bewegungen und Parteien in Europa in den letzten Jahren erfreuen?

Einen Ausgangspunkt dafür bilden neu gewonnene Erkenntnisse aus dem EU-Forschungsprojekt "Socio-economic change, individual reactions and the appeal of the extreme right" (SIREN), das zum Ziel hat, möglichen Verbindungen zwischen Veränderungen in der Arbeitswelt und der Anziehungskraft des Rechtspopulismus nachzugehen. Diese Ergebnisse werden im Rahmen der Konferenz anderen empirischen Studien zum Thema gegenübergestellt und mit den Ansichten führender ExpertInnen aus der Arbeits- und Rechtsextremismusforschung und sowie politischen Entscheidungsträgern konfrontiert.

Ort:

Renner-Institut
Eingang Gartenhotel Altmannsdorf
Hoffingergasse 26-28
1120 Wien

Termin:

Donnerstag, 17. Juni 2004, 9:30-17:30h
Freitag, 18 Juni 2004, 9:00-17:30

Konferenzsprachen:

Englisch/Deutsch (Kopfhörerübersetzung wird angeboten)

Konferenzgebühren:

Die Teilnahme an der Konferenz ist gratis.
Mittagessen (an beiden Tagen): EUR 26,- (bei Anmeldung zu zahlen)

Information:

Programm der Konferenz (44kB)

SIREN wird im Rahmen des Programms "Improving Human Potential and the Socio-Economic Knowledge Base" der GD Forschung der Europäischen Kommission sowie durch verschiedene nationale Stellen gefördert.