Buchpräsentation und Diskussion

 

14. November 2019, 18:00 Uhr in der Skylounge der Universität Wien
Oskar-Morgenstern-Platz 1

 

Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung des Buches durch die AutorInnen

18:30 Uhr: Kurzreferate und Diskussion „Solidarität in der Krise“ mit:

 

– Jörg Flecker (Universität Wien)
– Ruth Simsa (Wirtschaftsuniversität Wien)
– Karin Stögner (Universität Wien)
– Emmerich Tálos (Universität Wien)
Moderation: Lisa Mayr (Ressortleiterin Edition Zukunft, Der Standard)

 

Den Einladungsflyer finden Sie hier 

Wir bitten Sie um Anmeldung.

Informationen zum Buch:
Die AutorInnen des Bandes beschäftigten sich mit dem Wandel und der Komplexität von Solidaritätsvorstellungen. Lange Zeit war Solidarität eine Grundfeste der ArbeiterInnenbewegung und der politischen Linken. Ihr Begriff von Solidarität beruhte nicht auf Herkunft oder Nation, sondern auf Klasse. Seit kurzem beschwören auch rechte und rechtsextreme Parteien Solidarität. In ihrer Vorstellung geht es darum, die einheimische Bevölkerung vor vermeintlichen Bedrohungen von außen zu schützen. Die im Buch ausgewerteten Gespräche zeigen, wie stark differierende Blickweisen auf die Welt zustande kommen, die oftmals als Ausdruck gesellschaftlicher Spaltungen gedeutet werden. Dabei lassen sich verschiedenartige Muster feststellen, was Motive für Solidarität anlangt, aber auch wo die Grenzen der Bereitschaft zur Unterstützung gezogen und welche Bedingungen daran geknüpft werden. Jenseits des vereinfachenden Bildes der Spaltung plädiert das Buch für ein differenziertes Verständnis von Trennlinien in der Gegenwartsgesellschaft.

„Eine Bestellmöglichkeit für das Buch finden Sie hier.

Die AutorInnen freuen sich darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Carina Altreiter, Jörg Flecker, Saskja Schindler (Institut für Soziologie der Uni Wien)
Ulrike Papouschek, Annika Schönauer (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt, FORBA]