Betriebliche Personalrekrutierung in Niederösterreich aus Sicht von Personalverantwortlichen, (ehemaligen) Arbeitslosen und ArbeitsmarktexpertInnen. Studie im Kontext lang andauernder Arbeitslosigkeit

Zeitraum: 01/2018 - 10/2018
Status: abgeschlossen
ProjektmitarbeiterInnen: Hubert Eichmann, Julia Eibl
AuftraggeberIn: Kammer für Arbeiter und Angestellte Niederösterreich (AK NÖ)
Kooperation: WIFO

In diesem Projekt werden Praktiken der betrieblichen Personalrekrutierung in Niederösterreich untersucht. Anlass ist die steigende Sockel- bzw. Langzeitarbeitslosigkeit in Österreich ab ca. 2011/2012. Im Rahmen einer Interviewstudie wird ermittelt, wie typische Prozesse der Personalsuche und -auswahl in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzuordnung ablaufen und welche Veränderungen dabei registriert werden. Lassen sich im Rahmen der betrieblichen Personalrekrutierung bestimmte Muster identifizieren, die mit wiederkehrenden Hürden für Arbeitsuchende einhergehen? Spiegelbildlich dazu interessiert, wie sich die Jobchancen von Personen mit Vermittlungsschwierigkeiten in diesem Kontext gestalten bzw. verändert haben. Was sind Erfolgsfaktoren und Hürden für eine erfolgreiche Bewerbung? Um aussagekräftige Befunde auf diese Fragestellungen zu generieren, werden drei unterschiedliche Akteursgruppen aus Niederösterreich befragt: Was sind die Sichtweisen von Personalverantwortlichen in Betrieben und wie unterscheiden sich diese gegenüber der Wahrnehmung von (ehemaligen) Arbeitslosen? Ergänzend dazu werden ExpertInnen im Feld der Personalvermittlung befragt.