Betriebliche Wiedereingliederung in der ÖBB – Externe Beratung zur Weiterentwicklung der konzern-weiten Evaluierung

Zeitraum: 03/2016 - 12/2016
Status: abgeschlossen
ProjektmitarbeiterInnen: Karl Krajic, Bettina Stadler
AuftraggeberIn: ÖBB (Österreichische Bundesbahnen AG)

„Betriebliche Wiedereingliederung“ ist ein wichtiges Konzept zur Erhaltung und Stärkung der Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen. Zielgruppe sind Personen, die durch Unfälle, akute und chronische Erkrankungen in ihrer Arbeitsfähigkeit zumindest temporär beeinträchtigt sind. Das gewinnt unter der Bedingung einer alternden Bevölkerung und vor dem Hintergrund des Interesses, unnötige Frühpensionierungen zu vermeiden, zunehmend an Relevanz. Die Wissensbasis, wie solche Programme effektiv gestaltet werden können, ist allerdings noch nicht sehr entwickelt, sodass eine systematische begleitende Evaluation bei der Einführung und Ausrollung solcher Programme von großer Bedeutung ist.
Die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen AG), einer der größten Arbeitgeber in Österreich für über 40.000 Personen in unterschiedlichen, teilweise gesundheitlich sehr belastenden Arbeitsbereichen führt seit 2011 Pilotprojekte in einzelnen Teilunternehmen durch. Auf Basis prinzipiell guter Erfahrungen läuft derzeit ein Ausrollungsprozess auf den gesamten Konzern, d.h. auf 7 Teilgesellschaften mit vielen Standorten in ganz Österreich und eine Holding. Dieser Prozess wird durch eine begleitende Evaluation unterstützt, die das IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention, Graz/Wien) durchführt. Die FORBA wurde Anfang 2016 eingeladen, Ihre spezifische Expertise bei der Implementierung und Evaluation großer, komplexer Gesundheitsförderungsprojekte im Mixed Methods Design in diesen Prozess einzubringen. Zentrale Instrumente sind Fach- und Prozessberatung bei der Erstellung bzw. Weiterentwicklung von konzernweiten, an die wichtigsten Stakeholder-Gruppen anschlussfähigen Evaluationsberichten.