Die Entwicklung der gesetzlichen Mindestlohnsetzung in der Europäischen Union und ihre Bedeutung für die Gewerkschaften

Zeitraum: 01/2020 - 09/2020
Status: fortlaufend
Forschungsbereich: Arbeitsbeziehungen und Mitbestimmung
ProjektmitarbeiterInnen: Georg Adam
AuftraggeberIn: Arbeiterkammer Wien (AK Wien)

Das Forschungsprojekt behandelt die Dynamiken in der Ausgestaltung, Funktion und Reichweite gesetzlicher Mindestlohnsysteme in jenen Staaten der Europäischen Union, die die unilateral-administrative Setzung von Mindestlöhnen vorsehen, während der letzten 15 Jahre. Insbesondere sollen Veränderungen der gesetzlichen Mindestlohnregime im Kontext der Herausforderungen der nationalen Systeme der Arbeitsbeziehungen im Gefolge der Krisenjahre ab 2008, die in der Regel durch eine Schwächung der Kollektivvertragssysteme gekennzeichnet waren, erfasst und analysiert werden. Besondere Berücksichtigung soll die (veränderte) Rolle der Arbeitsmarktparteien, v.a. der Gewerkschaften, in der Gestaltung nationaler Lohnregime mittels des sogenannten Machtressourcenansatzes finden.