Veränderungen in der Arbeitswelt und die Rezeption von Arbeitsmarktpolitik

Zeitraum: 01/2018 - 10/2018
Status: abgeschlossen
ProjektmitarbeiterInnen: Hubert Eichmann, Julia Eibl, Annika Schönauer
AuftraggeberIn: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (bmasgk)
Kooperation: SORA Institut

In dieser Studie wird die Rezeption und Akzeptanz von Arbeitsmarktpolitik sowie von sozialstaatlichen Leistungen in Österreich untersucht. Dies erfolgt anhand eines zweistufigen Settings, in dem zunächst anhand einer Sekundäranalyse von Repräsentativdaten aus dem European Social Survey (ESS) ein Überblick über das Meinungsspektrum der Erwachsenenbevölkerung geliefert wird. Wie bewertet die Bevölkerung in Österreich verschiedene Aspekte des Sozialstaates und wovon hängt ab, ob hier eher positive oder demgegenüber auch kritische Ansichten vorgebracht werden? Darauf aufbauend werden im zweiten Teil mit qualitativen Erhebungsmethoden und in drei ausgewählten Regionen beispielhaft Konstellationen von Arbeitsverhältnissen und Positionierungen zu Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik analysiert. Was lässt sich aus Interviews mit Beschäftigten zu Bewertungen des Arbeitsmarktes sowie von arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Leistungen ableiten, je nachdem, ob diese im Waldviertel, in der Obersteiermark oder im Raum St. Pölten erwerbstätig sind?