Von den Corona-Maßnahmen zu einem neuen System der Arbeitsbeziehungen

Zeitraum: 01/2021 - 11/2021
Status: fortlaufend
Forschungsbereich: Arbeitsbeziehungen und Mitbestimmung
ProjektmitarbeiterInnen: Georg Adam, Bernadette Allinger
AuftraggeberIn: European Economic and Social Committee (EESC)

Seit Frühling 2020 versuchen die nationalen Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten durch verschiedenste Maßnahmen die wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie abzumildern. Dabei wurden zumeist auch die Sozialpartnerorganisationen eingebunden, wenngleich in von Land zu Land höchst unterschiedlichem Ausmaß. Die Arbeitnehmer*innengruppe des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) hat FORBA beauftragt, die Rolle der Sozialpartner bei der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Auswirkungen in ausgewählten EU-Ländern zu analysieren. Besonderes Augenmerk soll auf Maßnahmen gelegt werden, die eine langfristige Änderung des Wirtschaftens in Richtung soziale und ökologische Nachhaltigkeit im Blick haben. Zu diesem Zweck werden länder- oder branchenspezifische Sozialpartnerinitiativen identifiziert, die als best practice Modelle für andere nationale bzw. sozio-ökonomische Kontexte dienen können.