Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist im vollen Gange: Weil immer mehr Berufe automatisierbar werden, wächst die Angst vor Jobverlust und das Auseinanderklaffen der Hoch- und Niedriglohnsektoren verstärkt sich. Beschäftigungsverhältnisse werden zusehends flexibler und bedarfsorientierter und es droht der Verlust von hart erkämpften Arbeitsrechten und ein neues Prekariat der „working poor“. Neben Gefahren bietet diese Entwicklung gleichermaßen Chancen für Mensch und Industrie: Neue Technologien ziehen nicht zwangsläufig bestimmte Arbeitsformen nach sich, sondern eröffnen ein Spektrum von Gestaltungsalternativen für die Zukunft: Wie wollen wir künftig arbeiten und wie sollen uns Maschinen und Software dabei unterstützen?

Der Open Commons Kongress 2019 versammelt Beiträge von ExpertInnen aus den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Wirtschaft & Technik, Psychologie und Philosophie und bietet einen breiten Querschnitt über eine der weitreichendsten Veränderungen unserer Zeit.

Vorträge und Podiumsdiskussion am 14. Juni 2019 im Wissenturm in Linz von 9:30 bis 17:30 mit Silvia Feuchtl (Arbeits- und Organisationspsychologin, Arbeiterkammer NÖ), Udo Feyerl (Wirtschaftsinformatiker und Digitalisierungskoordinator/OÖGKK), Manfred Füllsack (Professor für Systemwissenschaften, Universität Graz), Michael Hirsch (Philosoph, Politikwissenschafter und Kulturtheoretiker, Privatdozent an der Universität Siegen) und Ingrid Mairhuber (Politikwissenschafterin und Historikerin, FORBA).

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