Die Situation von Nachwuchwissenschaftler*innen an der Fakultät für technische Chemie der TU Wien

Zeitraum: 09/2022 - 03/2023
Status: fortlaufend
Forschungsbereich: Arbeit, Gender und soziale Sicherungssysteme, Arbeit und Organisation
ProjektmitarbeiterInnen: Bettina Stadler
AuftraggeberIn: Technische Universität Wien (TUW), Fakultät für Technische Chemie, Vereinbarkeitsbeauftragte
Kooperation: Marita Haas

In den Jahren 2019 und 2020 wurde das Projekt „Arbeitssituation und -umfeld von NachwuchswissenschafterInnen an der Fakultät für Technische Chemie der TU Wien“ von drei verschiedenen Auftragnehmerinnen, darunter auch FORBA, durchgeführt. Zentral wurden mit diesem Projekt Unterschiede im Arbeitsumfeld weiblicher und männlicher Nachwuchswissenschafter:innen an der Fakultät für Chemie der Technischen Universität Wien untersucht und Maßnahmen für Verbesserungen der Situation vorgeschlagen.

Ein wichtiges Ergebnis des quantitativen Teils der letzten Studie war, dass weibliche Nachwuchswissenschafterinnen etwas häufiger als Männer eine Karriere an der TU Wien, Fakultät für technische Chemie, anstreben. Zugleich schätzen Frauen die Möglichkeiten der Vereinbarkeit einer Karriere mit einer Elternschaft schlechter ein als ihre männlichen Kollegen. Das Forschungsprojekt untersucht nun die Gründe für diese pessimistische Einschätzung der Vereinbarkeit und fragt nach organisationalen Strukturen und Prozessen, die zu dieser pessimistischen Einschätzung sowie zu den unter den Erwartungen bleibenden Zahlen weiblicher Nachwuchskarrieren beitragen. Auf Basis einer fundierten qualitativen und quantitativen Analyse werden Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Eltern und insbesondere von Frauen identifiziert. Die Vorschläge richten sich in Relation eines Organisationsentwicklungsgedankens insbesondere an Führungskräfte. Ebenso geht es darum, innerhalb der Organisation das Bewusstsein für das Thema zu erhöhen.

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