Fair working conditions: exploring the contribution of cooperation initiatives between Social Partners and Labour INspection authorities (SPLIN)

Zeitraum: 03/2019 - 02/2021
Status: fortlaufend
Forschungsbereich: Arbeit und Organisation, Arbeitsbeziehungen und Mitbestimmung
ProjektmitarbeiterInnen: Bettina Haidinger, Ulrike Papouschek, Cornelia Prentner
AuftraggeberIn: European Commission, DG Employment, Social Affairs and Inclusion
Kooperation: Partners: notus, Spain; University of Jyväskylä, Faculty of Humanities and Social Sciences (JYU), Finland; Foundation Institute of Public Affairs (ISP/IPA), Poland. Associate Partners: Bauarbeiter- Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK), Austria; Trade Union BUDOWLANI, Poland; Fundacion Laboral de la Construcción des Principado de Asturias (flc), Spain

 

SPLIN (Fair working conditions: exploring the contribution of cooperation initiatives between social partners and labour inspection authorities) ist ein europäisches Forschungsprojekt, das sich mit der Rolle sozialpartnerschaftlicher Institutionen bei der Überprüfung und Durchsetzung von Arbeitsstandards auseinandersetzt. Das zweijährige EU-Projekt untersucht innovative und erfolgreiche Maßnahmen zur Sicherung fairer Arbeitsbedingungen unter Einbeziehung von Sozialpartnern bzw. Sozialpartnerinstitutionen in zwei Branchen, der Baubranche und der internationalen Seeschifffahrt. Die empirische Untersuchung wird in vier verschiedenen Ländern (AT, ESP, PL und FI) in enger Kooperation mit den jeweiligen sozialpartnerschaftlichen Institutionen durchgeführt.

Einerseits befasst sich SPLIN mit unterschiedliche Ansätzen in Österreich, Spanien und Polen in der Bauwirtschaft: welche Beiträge leisten die Sozialpartner bzw. sozialpartnerschaftliche Institutionen bei der Durchsetzung und Überprüfung von Arbeitsstandards? Wie funktioniert die Zusammenarbeit und Koordination mit den Arbeitsaufsichtsbehörden? Was sind ihre Grundlagen, Ziele und Arbeitsweisen? In Österreich stehen die Kompetenzen und Aufgabenwahrnehmung der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse im Zentrum.

Andererseits erörtert SPLIN die Arbeitsweise und Inspektionstätigkeit von Gewerkschaften in der internationalen Seeschiffahrt in Spanien, Polen und Finnland. Die Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF)  entwickelte gemeinsame länderübergreifende Arbeitsstandards, und setzt sie in Kooperation mit nationalen Gewerkschaften um. Was sind die  Spezifitäten der Arbeitsaufsicht und Durchsetzung von Arbeitsstandards in den drei Ländern? Wie sieht die Zusammenarbeit mit anderen Institutitonen, nationalen Behörden und der ITF aus?

Nach der empirischen Erhebungsphase sieht SPLIN regionale und transnationale Workshops vor, die die Übertragbarkeit der Maßnahmen, Initiativien und Arbeitsweisen auf andere Branchen, Regionen oder Länder auslotet.

FORBA obliegt die Projektleitung von SPLIN. Forschungspartner sind Notus (ESP), Universität Jyväskyla (FI) und Institute for Public Affairs (PL). Assoziierte Partner sind die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK, AT), die Gewerkschaft BUDOWLANI (PL) und die Fundacion Laboral de la Construcción des Principado de Asturias (flc, ESP).

Nähere Informationen zum SPLIN-Projekt finden Sie in Kürze auf der Hompage: splin.forba.at